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GDF-11 signalisiert über ActRII/ActRIIB-Rezeptoren und Smad2/3-Phosphorylierung (kanonischer TGF-β-Weg). Im Herz soll es kardiomyozytäre Hypertrophie reduzieren. Im Gehirn fördert es neuronale Vorläuferzellen. Im Muskel hemmt es Myogenese (ähnlich Myostatin/GDF-8, eng verwandt). Die Widersprüchlichkeit der Studien beruht teilweise auf Messproblemen (GDF-11 und GDF-8 werden mit gleichen Antikörpern gemessen).
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Wirkungen im Forschungsüberblick
Herzfunktionsverbesserung (kontrovers)C: Erste Hinweise
Erste Studien zeigten Reduktion der Herzhypertrophie in alten Mäusen. Reproduzierbarkeit umstritten. PubMed →
Neuronale StammzellaktivierungC: Erste Hinweise
Erhöhte Neurogenese im Riechkolben alter Mäuse nach GDF-11-Gabe.
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. GDF-11 ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/gdf-11