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Apelin bindet an den G-Protein-gekoppelten APJ-Rezeptor. Am Herzen wirkt es positiv inotrop, es steigert also die Kontraktionskraft, ohne den Sauerstoffbedarf stark zu erhöhen. An den Gefäßen fördert es überwiegend eine Weitstellung und senkt so die Nachlast. Im Stoffwechsel verbessert Apelin die Insulinsensitivität und die Glukoseaufnahme und beeinflusst den Energiehaushalt. Die sehr kurze Halbwertszeit der nativen Peptide begrenzt bislang die therapeutische Nutzung.
Anwendungsformen
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Wirkungen im Forschungsüberblick
Positive Herzkraft (Inotropie)C: Erste Hinweise
In frühen Studien am Menschen steigerte eine Apelin-Infusion die Herzkontraktionskraft und den Herzzeitvolumen, ohne den Sauerstoffbedarf stark zu erhöhen. PubMed →
GefäßerweiterungC: Erste Hinweise
Apelin fördert über den APJ-Rezeptor eine Weitstellung der Gefäße und kann so die Nachlast des Herzens senken. Beobachtet in Gefäß- und Infusionsstudien.
StoffwechselwirkungC: Erste Hinweise
In Tiermodellen verbesserte Apelin die Insulinsensitivität und die Glukoseaufnahme in Muskel und Fettgewebe. Humandaten hierzu sind begrenzt.
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Apelin ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/apelin