Spermidin induziert die Autophagie, unter anderem über eine Hemmung von Acetyltransferasen (EP300) und epigenetische Effekte. Autophagie entfernt fehlgefaltete Proteine und defekte Organellen — ein Mechanismus, der in Tiermodellen mit Lebensverlängerung und Kardioprotektion assoziiert ist. Beim Menschen sind die mechanistischen Effekte plausibel, die klinischen Endpunkte (z. B. Gedächtnis) aber nicht konsistent belegt.
Anti-Aging · Peptid · Research Use Only
Spermidin
N-(3-Aminopropyl)butan-1,4-diamin
diätetisches Polyamin; pharmakokinetische Daten begrenzt
Halbwertszeit
1×/Tag
Applikation
In Studien ca. 1–6 mg täglich oral (meist als Weizenkeim-Extrakt)
Typische Dosis
10755+
PubMed-Studien
Evidenzgrad C✓ Erlaubt DE/AT/CH✓ WADA 2026 erlaubtErstpublikation 2018
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Oral
Kapsel / Lösung
regulär verfügbar
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Spermidinist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/spermidin