Bimagrumab blockiert kompetitiv den Aktivin-Typ-II-Rezeptor (ActRIIA/B). Da Myostatin (GDF-8) und Aktivin über diesen Rezeptor das Muskelwachstum hemmen, führt die Blockade zu einer Enthemmung der Muskelproteinsynthese und damit zu Muskelhypertrophie. Über bislang nicht vollständig geklärte Mechanismen geht dies zusätzlich mit einer Reduktion der Fettmasse und verbesserter Insulinsensitivität einher.
Fitness · Peptid · Research Use Only
Bimagrumab
Humaner monoklonaler Antikörper gegen den Aktivin-Typ-II-Rezeptor (ActRII)
ca. 2–4 Wochen (monatliche intravenöse Gabe)
Halbwertszeit
1×/Tag
Applikation
In Studien 10 mg/kg (bis 1.200 mg) i.v. alle 4 Wochen
Typische Dosis
75+
PubMed-Studien
Evidenzgrad B⚠ Grauzone DACH✗ WADA: GelistetErstpublikation 2021
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Bimagrumabist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/bimagrumab