Cortistatin-14 bindet an alle fünf Somatostatin-Rezeptoren (SSTR1-5) und zusätzlich an den Ghrelin-Rezeptor GHS-R1a sowie MRGPRX2. Es hemmt neuronale Aktivität über Gi/o-Proteine (Hemmung der Adenylylzyklase), erhöht K⁺-Leitfähigkeit (Hyperpolarisation) und aktiviert GABA-erge Signalwege. Die entzündungshemmende Wirkung erfolgt über Hemmung von NF-κB und Makrophagenaktivierung.
Gehirn & Kognition · 14-mer Peptid · Research Use Only
Cortistatin-14
Cyclo(Cys-Lys-Asn-Phe-Phe-Trp-Lys-Thr-Phe-Ser-Ser-Cys)-Lys-Asn-NH2
~5–10 Minuten
Halbwertszeit
3 Formen
Applikation
0,07–0,7 mg/Tag (aus Tiermodell, 70 kg)
Typische Dosis
373+
PubMed-Studien
Evidenzgrad C⚠ Grauzone DACH14 Aminosäuren
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Intranasal
Spray
Forschung / RUO
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Cortistatin-14ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/cortistatin-14