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Cortistatin-14 bindet an alle fünf Somatostatin-Rezeptoren (SSTR1-5) und zusätzlich an den Ghrelin-Rezeptor GHS-R1a sowie MRGPRX2. Es hemmt neuronale Aktivität über Gi/o-Proteine (Hemmung der Adenylylzyklase), erhöht K⁺-Leitfähigkeit (Hyperpolarisation) und aktiviert GABA-erge Signalwege. Die entzündungshemmende Wirkung erfolgt über Hemmung von NF-κB und Makrophagenaktivierung.
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Intranasal
Spray
Forschung / RUO
Wirkungen im Forschungsüberblick
Schlafförderung (Delta-Wellen)C: Erste Hinweise
Intracerebroventrikuläre Gabe erhöht Delta-Wellenschlaf in Tiermodellen signifikant. PubMed →
EntzündungshemmungC: Erste Hinweise
Starke Hemmung von Entzündungsreaktionen in Colitis- und Arthritis-Modellen.
KognitionsmodulationC: Erste Hinweise
Beeinflusst hippocampale Theta-Rhythmen und kognitive Flexibilität in Tiermodellen.
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Cortistatin-14 ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/cortistatin-14