Dulaglutid aktiviert den GLP-1-Rezeptor und ahmt damit das körpereigene Inkretinhormon GLP-1 nach: Es steigert die glukoseabhängige Insulinsekretion, hemmt die Glukagonausschüttung, verzögert die Magenentleerung und vermittelt über zentrale Mechanismen Sättigung. Die Fc-Fusion schützt das Peptid vor dem Abbau durch das Enzym DPP-4 und vor renaler Filtration.
Abnehmen · 90-mer Peptid · Research Use Only
Dulaglutid
GLP-1-(7-37)-Analogon, kovalent an ein humanes IgG4-Fc-Fragment fusioniert
~5 Tage (ca. 4,7 Tage)
Halbwertszeit
1×/Tag
Applikation
Zugelassen 0,75–4,5 mg 1× wöchentlich (Studien bis 4,5 mg)
Typische Dosis
1216+
PubMed-Studien
Evidenzgrad A⚠ Grauzone DACH✓ WADA 2026 erlaubt90 AminosäurenErstpublikation 2019
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Dulaglutidist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/dulaglutid