Die Inhalte von PeptidWiki dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung, sind ausdrücklich keine Empfehlung und ersetzen keine medizinische Beratung.
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Dulaglutid aktiviert den GLP-1-Rezeptor und ahmt damit das körpereigene Inkretinhormon GLP-1 nach: Es steigert die glukoseabhängige Insulinsekretion, hemmt die Glukagonausschüttung, verzögert die Magenentleerung und vermittelt über zentrale Mechanismen Sättigung. Die Fc-Fusion schützt das Peptid vor dem Abbau durch das Enzym DPP-4 und vor renaler Filtration.
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Wirkungen im Forschungsüberblick
Blutzuckersenkung (HbA1c)A: Human-Studien
In der Zulassungsstudienreihe AWARD und in AWARD-11 senkte Dulaglutid das HbA1c dosisabhängig deutlich (bis ~1,9% bei 4,5 mg). PubMed →
Kardiovaskuläre RisikoreduktionA: Human-Studien
In der REWIND-Studie (9.901 Teilnehmer) reduzierte Dulaglutid schwere kardiovaskuläre Ereignisse (MACE) um 12% gegenüber Placebo. PubMed →
GewichtsreduktionA: Human-Studien
In AWARD-11 betrug der Gewichtsverlust dosisabhängig bis −4,7 kg (4,5 mg), geringer als bei Semaglutid oder Tirzepatid. PubMed →
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Dulaglutid ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/dulaglutid