Die Inhalte von PeptidWiki dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung, sind ausdrücklich keine Empfehlung und ersetzen keine medizinische Beratung.
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Acyl-Ghrelin bindet an GHS-R1a (Gαq/11-gekoppelt) in der Hypophyse → PLC/IP3 → Ca²⁺ → GH-Sekretion. Im Hypothalamus aktiviert Ghrelin NPY/AgRP-Neuronen (Appetitstimulation) und hemmt POMC-Neuronen. Die GHS-R1a-Bindung ist auch die Grundlage für synthetische GHRP wie GHRP-2, GHRP-6 und Ipamorelin.
Appetit- und NahrungsaufnahmesteigerungA: Human-Studien
Gut etabliert: Ghrelin-Infusion steigert Nahrungsaufnahme bei Menschen kalorisch signifikant.
Kardioprotektive WirkungB: mehrfach repliziert
Klinische Studien zeigen günstige Effekte auf Herzfunktion bei Herzinsuffizienz. PubMed →
Anti-KachexieB: mehrfach repliziert
Verbessert Ernährungsstatus und Muskelmasse bei tumorassoziierter Kachexie.
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Ghrelin ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/ghrelin