Acyl-Ghrelin bindet an GHS-R1a (Gαq/11-gekoppelt) in der Hypophyse → PLC/IP3 → Ca²⁺ → GH-Sekretion. Im Hypothalamus aktiviert Ghrelin NPY/AgRP-Neuronen (Appetitstimulation) und hemmt POMC-Neuronen. Die GHS-R1a-Bindung ist auch die Grundlage für synthetische GHRP wie GHRP-2, GHRP-6 und Ipamorelin.
Hormonsystem · 28-mer Peptid · Research Use Only
Ghrelin
Gly-Ser(n-octanoyl)-Ser-Phe-Leu-Ser-Pro-Glu-His-Gln-Arg-Val-Gln-Gln-Arg-Lys-Glu-Ser-Lys-Lys-Pro-Pro-Ala-Lys-Leu-Gln-Pro-Arg (28 AS, O-Octanoyl-Ser3)
~30 Minuten (acyliertes Ghrelin)
Halbwertszeit
3 Formen
Applikation
0,07–0,21 mg i.v. (Bolus, Forschung)
Typische Dosis
12927+
PubMed-Studien
Evidenzgrad B⚠ Grauzone DACH28 AminosäurenErstpublikation 1999
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Oral
Kapsel / Lösung
regulär verfügbar
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Ghrelinist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/ghrelin