GHRH bindet an den GHRH-Rezeptor (GHRHR, Gs-gekoppelt) auf Hypophysen-Somatotropen. Dies aktiviert Adenylylzyklase, erhöht cAMP, aktiviert PKA und führt zur GH-Synthese und Sekretion. Die Wirkung ist synergistisch mit Ghrelin/GHRP (verschiedene Rezeptoren, kombinierter Effekt). GH stimuliert dann IGF-1-Synthese in der Leber.
Hormonsystem · 44-mer Peptid · Research Use Only
GHRH (1-44)
Somatocrinin H-Tyr-Ala-Asp-Ala-Ile-Phe-Thr-Asn-Ser-Tyr-Arg-Lys-Val-Leu-Gly-Gln-Leu-Ser-Ala-Arg-Lys-Leu-Leu-Gln-Asp-Ile-Met-Ser-Arg-Gln-Gln-Gly-Glu-Ser-Asn-Gln-Glu-Arg-Gly-Ala-Arg-Ala-Arg-Leu-NH2
~7 Minuten (natives GHRH, DPP-IV-sensitiv)
Halbwertszeit
2 Formen
Applikation
0,07–0,14 mg/Injektion
Typische Dosis
2545+
PubMed-Studien
Evidenzgrad B⚠ Grauzone DACH44 Aminosäuren
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. GHRH (1-44)ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/ghrh