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GHRH bindet an den GHRH-Rezeptor (GHRHR, Gs-gekoppelt) auf Hypophysen-Somatotropen. Dies aktiviert Adenylylzyklase, erhöht cAMP, aktiviert PKA und führt zur GH-Synthese und Sekretion. Die Wirkung ist synergistisch mit Ghrelin/GHRP (verschiedene Rezeptoren, kombinierter Effekt). GH stimuliert dann IGF-1-Synthese in der Leber.
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Wirkungen im Forschungsüberblick
GH-StimulationA: Human-Studien
Direkte, zuverlässige GH-Freisetzung aus der Hypophyse. Goldstandard-Testsubstanz in der Endokrinologie. PubMed →
IGF-1-ErhöhungB: mehrfach repliziert
Nachgelagerte IGF-1-Steigerung nach GH-Stimulation in Humanstudien.
KörperzusammensetzungB: mehrfach repliziert
Verbesserung von Muskelmasse und Reduktion von Fettmasse bei GH-Defizienz.
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. GHRH (1-44) ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/ghrh