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Pulsatile Gonadorelin-Bindung an GnRH-Rezeptoren (GnRHR) der gonadotropen Hypophysenzellen aktiviert Gαq/11-Proteine, erhöht intrazelluläres Calcium und aktiviert PKC-Signalwege. Dies führt zur Synthese und Freisetzung von LH und FSH. Pulsatilität ist entscheidend: Kontinuierliche Stimulation führt zur GnRHR-Desensibilisierung und paradoxer Hemmung (Prinzip der GnRH-Agonist-Therapie bei Prostatakarzinom).
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Intranasal
Spray
Forschung / RUO
Wirkungen im Forschungsüberblick
Stimulation der LH/FSH-FreisetzungA: Human-Studien
Nachgewiesene, dosisabhängige LH/FSH-Freisetzung in Humanstudien. Basis der Hormonachsen-Diagnostik. PubMed →
Erhalt der Hodenfunktion unter TRTB: mehrfach repliziert
Verhindert Hodenatrophie und erhält Fertilität bei Testosteron-Ersatztherapie.
Ovulationsinduktion bei HypogonadismusA: Human-Studien
Pulsatile GnRH-Pumpe ist Goldstandard für hypothalamischen Hypogonadismus.
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Gonadorelin ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/gonadorelin