Kisspeptin bindet an KISS1R auf hypothalamischen GnRH-Neuronen. Aktivierung des Gq/11-Proteins und PLCβ führt zu IP3-Bildung und Kalziumfreisetzung. GnRH-Neuronen werden depolarisiert und pulsatil freigesetzt. GnRH stimuliert LH/FSH-Freisetzung aus der Adenohypophyse → Gonadensteroide.
Hormonsystem · Dekapeptid · Research Use Only
Kisspeptin
Kisspeptin-10 (KP-10): Tyr-Asn-Trp-Asn-Ser-Phe-Gly-Leu-Arg-Phe-NH2 (C-terminales Fragment von Metastin)
~4–30 Minuten (je nach Isoform: KP-10 vs. KP-54)
Halbwertszeit
2 Formen
Applikation
0,1–0,2 mg/Injektion, 2–3×/Woche
Typische Dosis
3950+
PubMed-Studien
Evidenzgrad B⚠ Grauzone DACH10 Aminosäuren
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Kisspeptinist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/kisspeptin