Die Inhalte von PeptidWiki dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung, sind ausdrücklich keine Empfehlung und ersetzen keine medizinische Beratung.
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Hochselektiver Agonist am MC1-Rezeptor auf Melanozyten. MC1R-Aktivierung → Gs-Protein → Adenylylcyclase → cAMP → PKA → MITF (Microphthalmia-associated Transcription Factor) → Tyrosinase-Expression → Eumelanin-Synthese. Melanotan I hat keine relevante Aktivität am MC3R, MC4R oder MC5R (im Gegensatz zu Melanotan II).
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Wirkungen im Forschungsüberblick
Melanogenese (Hautpigmentierung)A: Human-Studien
Stimuliert effektiv und selektiv die Eumelanin-Produktion in den Melanozyten, was zu einer verstärkten Pigmentierung der Haut führt.
Photoprotektion (UV-Schutz)A: Human-Studien
Erhöht signifikant die Toleranz gegenüber UV-Strahlung und verlängert die schmerzfreie Zeit im Sonnenlicht bei Patienten mit EPP.
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Melanotan I (Afamelanotide) ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten, keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/melanotan-1