Urolithin A induziert die Mitophagie — den selektiven autophagischen Abbau dysfunktionaler Mitochondrien. Mit zunehmendem Alter sammeln sich beschädigte Mitochondrien an; ihre gezielte Entsorgung und der Ersatz durch neue, funktionsfähige Organellen verbessert die zelluläre Energiebilanz. In Muskelgewebe steigert dies in Studien Ausdauer und Kraft. Begleitend werden mitochondriale Gen-Signaturen und Plasma-Acylcarnitine günstig moduliert.
Anti-Aging · Peptid · Research Use Only
Urolithin A
3,8-Dihydroxy-6H-dibenzo[b,d]pyran-6-on
oral; Tmax ca. 5–7 h (als Mitopure-Formulierung bioverfügbar)
Halbwertszeit
1×/Tag
Applikation
In Studien 500–1000 mg täglich oral
Typische Dosis
15265+
PubMed-Studien
Evidenzgrad B✓ Erlaubt DE/AT/CH✓ WADA 2026 erlaubtErstpublikation 2016
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Oral
Kapsel / Lösung
regulär verfügbar
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. Urolithin Aist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/urolithin-a