NAD+ akzeptiert Elektronen aus Substraten der Atmungskette und wird zu NADH reduziert. Es ist Substrat für Sirtuine, die durch Deacetylierung Genexpression und Stoffwechsel regulieren (anti-aging-Mechanismen), sowie für PARPs in der DNA-Reparatur. Mit dem Alter steigt der NAD+-Verbrauch (CD38, chronische Entzündung) — die zellulären Spiegel sinken um bis zu 50 %. Externe NAD+-Gabe oder Vorstufen (NMN, NR) sollen diese Lücke schließen.
Anti-Aging · Peptid · Research Use Only
NAD+
Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid
Plasma-HWZ < 5 min; intrazelluläre Halbwertszeit Stunden bis Tage
Halbwertszeit
3 Formen
Applikation
50–100 mg/Tag s.c.
Typische Dosis
57244+
PubMed-Studien
Evidenzgrad B⚠ Grauzone DACHErstpublikation 2015
WirkmechanismusWirkungen im Forschungsüberblick
Anwendungsformen
Subkutan
Injektion s.c.
Forschung / RUO
Intravenös
Infusion
Forschung / RUO
Oral
Kapsel / Lösung
regulär verfügbar
A = In Human-Studien belegt
B = In mehreren Tier-/Zellstudien repliziert
C = Erste Hinweise, begrenzte Datenlage
D = Frühe In-vitro
⚠️ Forschungskontext: Diese Übersicht dient ausschließlich der wissenschaftlichen Information. NAD+ist im DACH-Raum nicht als Arzneimittel zugelassen. Alle Angaben beziehen sich auf Labor- und Forschungsdaten — keine medizinische Empfehlung. Vollständige Quellen & Studien: peptidwiki.de/peptid/nad-plus