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Forschung
Wachstumshormon-Peptide: Warnung vor beschleunigtem Altern
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Anti-Aging

NAD+

Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid

Auch bekannt als: NAD, Nicotinamide Adenine Dinucleotide, β-NAD+

NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist ein essenzielles Coenzym in jedem Zellstoffwechsel. Mit zunehmendem Alter sinken die zellulären NAD+-Spiegel — Substitution wird in der Longevity-Forschung als Therapieansatz untersucht.

Solide Evidenz🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#8Rang 8 von 8072/100
Plasma-HWZ < 5 min; intrazelluläre Halbwertszeit Stunden bis Tage
Halbwertszeit
Frequenz
50–100 mg/Tag s.c.
Typische Dosis
57244+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Gutes Nutzen-Risiko-Verhältnis
Für die meisten Anwender akzeptables Profil bei korrekter Anwendung und Ausschluss der Kontraindikationen.
67
Composite Score / 100
Empfehlenswert
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil72%35% Gew.
Evidenzqualität67%28% Gew.
Verträglichkeit48%24% Gew.
Mechanismus90%10% Gew.
Praktikabilität80%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

NAD+ ist wie eine wiederaufladbare Batterie in jeder deiner Zellen — sie liefert Energie, schaltet Reparatur-Programme an und nimmt mit dem Alter messbar ab.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.), Intravenös (i.v.), Oral
Typische Dosis50–100 mg/Tag s.c.
HalbwertszeitPlasma-HWZ < 5 min; intrazelluläre Halbwertszeit Stunden bis Tage
ForschungslageSolide (B)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Die erwünschte Wirkung „Mitochondriale Energie“ ist in Humanstudien belegt.
  • Die erwünschte Wirkung „Sirtuin-Aktivierung“ ist in Laborstudien belegt.
  • Die erwünschte Wirkung „DNA-Reparatur“ ist in Tierstudien belegt.
  • Die Anwendung ist vergleichsweise einfach, da der Wirkstoff oral eingenommen werden kann.

Spricht dagegen

  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Reaktionen an der Injektionsstelle und Vorübergehender Flush, Wärmegefühl bei zu schneller Injektion.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist NAD+?NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist kein Peptid, sondern ein Co-Faktor — also ein winziger Helfe…

NAD+ (Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist kein Peptid, sondern ein Co-Faktor — also ein winziger Helfer, ohne den deine Zellen schlicht nicht funktionieren. Jede einzelne Zelle braucht NAD+, um aus Nahrung Energie (ATP) zu erzeugen. Du kannst es dir wie einen Akku vorstellen: voll aufgeladen (NAD+) gibt er Energie ab und ist danach leer (NADH); die Zelle lädt ihn ständig nach.

Was macht NAD+ in der Zelle?NAD+ hat drei Hauptjobs:

NAD+ hat drei Hauptjobs:

  • Energie-Pendel: Es transportiert Elektronen in den Mitochondrien (den Kraftwerken der Zelle) und ist damit zentral für ATP-Produktion.
  • Reparatur-Schalter: Es ist das Substrat für Sirtuine (eine Familie von Reparatur-Enzymen, die DNA-Schäden beheben und Zellstress dämpfen).
  • DNA-Schadensantwort: Das Enzym PARP nutzt NAD+, um DNA-Brüche zu flicken — bei viel Schaden verbraucht es so viel NAD+, dass weniger für andere Aufgaben übrigbleibt.
Warum redet die Forschung gerade über NAD+?Mit dem Alter sinken die NAD+-Spiegel deutlich — laut einigen Studien um bis zu 50 % zwischen dem 40.

Mit dem Alter sinken die NAD+-Spiegel deutlich — laut einigen Studien um bis zu 50 % zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr. Forscher fragen sich: Ist diese Abnahme ein Treiber von Alterungsprozessen, oder nur eine Begleiterscheinung? In Tiermodellen zeigt sich:

  • NAD+-Vorläufer wie NMN und NR (Nicotinamid-Ribosid) heben die Spiegel messbar an.
  • Behandelte Mäuse zeigen bessere mitochondriale Funktion, mehr Ausdauer und teils längere Lebensspannen.
  • Erste kleine Humanstudien dokumentieren einen Anstieg im Blut — klinische Effekte (Muskel, Insulinsensitivität) sind aber gemischt und noch nicht überzeugend.
Wie kommt NAD+ in den Körper?Direkt schluckbar ist NAD+ kaum — das Molekül wird im Verdauungstrakt zerlegt.

Direkt schluckbar ist NAD+ kaum — das Molekül wird im Verdauungstrakt zerlegt. Praktikabel sind daher Vorläufer-Stoffe:

  • NMN und NR — oral als Kapseln, klinisch am besten untersucht.
  • NAD+-Infusionen — direkt in die Vene, in der Anti-Aging-Szene populär, klinische Datenlage dünn.
  • Niacin (Vitamin B3) — der natürliche Vorläufer, in Lebensmitteln und als Supplement.

Auch wenn NAD+-Vorläufer als NEM verkauft werden: Sie sind keine Therapie. Langzeitsicherheit hoher Dosen ist nicht abschließend geklärt. Sprich vor Anwendung mit einem Arzt.

Gibt es Risiken?In Studien mit NMN/NR waren die Nebenwirkungen meist mild:

In Studien mit NMN/NR waren die Nebenwirkungen meist mild:

  • Kopfschmerzen oder Übelkeit — vereinzelt bei höheren Dosen.
  • Flush-Reaktion (gerötete Haut) — vor allem bei Niacin, seltener bei NR/NMN.
  • Theoretisches Bedenken: Die Beziehung zwischen NAD+ und Krebszellen ist komplex — manche Tumoren nutzen NAD+ aktiv. Bei aktiver Krebserkrankung ärztlich abklären.
Rechtlicher Status (DACH)NAD+ selbst und seine Vorläufer Niacin, NMN und NR sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz als…

NAD+ selbst und seine Vorläufer Niacin, NMN und NR sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Nahrungsergänzungsmittel verfügbar. NMN-Status ist innerhalb der EU regulatorisch in Bewegung (Novel-Food-Bewertung läuft). NAD+-Infusionen sind keine zugelassene Therapie und werden außerhalb klinischer Studien meist privat angeboten.

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
20/30
Sicherheit
18/25
Volumen
13/15
Rechtlich
8/15
Mechanismus
9/10
Prakt.
4/5
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Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

NAD+ im Direktvergleich

Wie schlägt sich NAD+ gegen verwandte Wirkstoffe? Evidenz, Sicherheit und Rechtslage direkt nebeneinander:

NAD+ vs. SS-31NAD+ vs. EpithalonNAD+ vs. 5-Amino-1MQNAD+ vs. MOTS-c

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von NAD+ gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

NAD+ im Themen-Kontext
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