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Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen. Viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Anti-Aging

AHK-Cu

AHK-Cu ist ein Kupfer-Mini-Peptid, das vor allem für Haare und Kopfhaut beworben wird, die kleine „Schwester" von GHK-Cu. Wichtig: Es ist bisher kaum erforscht, die Beweise sind dünn.

VorklinischDE, AT, CH: Erlaubt
AnwendungTopisch
Typische DosisKosmetisch topisch (Seren/Sprays), keine systemische Anwendung.
HalbwertszeitTopisch, nicht etabliert
PubMed-Studien1+
Fachangaben

Auch bekannt als: Kupfer-Tripeptid-3, Copper Tripeptide-3, Ala-His-Lys-Cu

Alanyl-Histidyl-Lysin-Kupfer (Kupfer-Tripeptid-3)

Quick Start Guide

Topisch
5–10 mg/g im Serum oder Spray
Wie oft
1–2× täglich
Auf die Kopfhaut oder Haut auftragen
Zeitpunkt
Abends, um UV-Belastung zu vermeiden
Wirkung ab wann
Keine belastbaren Angaben
Lagerung
Bei 2–8 °C und vor Licht geschützt
Mindestens 12–24 Wochen bis zur Beurteilung, dauerhafte Anwendung möglich
Pause danach
Keine Pause vorgesehen
Sehr begrenzte Datenlage, kontrollierte Humanstudien fehlen, rein kosmetischer Kontext. Studien- und Protokollwerte, keine Anwendungsempfehlung.

Grundlagen zuerst: Wirkung setzt eine stabile Basis aus Schlaf, Ernährung und Training voraus. Mehr dazu in der Biohacking-Pyramide.

Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist AHK-Cu und wie wirkt es?

Einfach erklärt

AHK-Cu ist ein Tripeptid (drei Bausteine: Alanin-Histidin-Lysin), gekoppelt an Kupfer. Anders als das körpereigene GHK-Cu wurde es im Labor gezielt für Haar- und Kopfhautpflege entworfen.

AHK-Cu ist ein synthetisches Tripeptid (Alanin-Histidin-Lysin) im Komplex mit Kupfer. Im Gegensatz zum körpereigenen GHK-Cu wurde es gezielt für Haar- und Kopfhautanwendungen entwickelt. Eine 2007 an menschlichen Haarfollikeln durchgeführte Laborstudie deutete auf eine Förderung des Haarwachstums hin. Insgesamt ist die wissenschaftliche Datenlage jedoch dünn (überwiegend In-vitro/kosmetisch), kontrollierte Humanstudien fehlen weitgehend.

Wirkungsweise

Einfach erklärt

Vermutete Wirkung (v. a. aus Zellstudien):

  • Soll die Zellen der Haarwurzel (dermale Papille) länger am Leben halten
  • Soll Wachstumsfaktor-Signale für das Haar anstoßen

Als Kupfer-Komplex soll AHK-Cu dermale Papillenzellen der Haarfollikel anregen, anti-apoptotisch wirken und Wachstumsfaktor-Signalwege (u. a. VEGF) fördern, bisher überwiegend in Zell-/Follikelmodellen gezeigt.

Spricht dafür

  • Die Anwendung ist vergleichsweise einfach, da der Wirkstoff äußerlich aufgetragen werden kann.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff legal erhältlich.

Spricht dagegen

  • Die Studienlage ist noch begrenzt, belastbare Daten aus Studien am Menschen sind rar.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Selten Hautreizungen und Wenig Langzeitdaten.

Wirkungen und Anwendungsgebiete

Einfach erklärt

Ehrlich: sehr begrenzte Belege:

  • Eine Laborstudie (2007) deutete auf gefördertes Haarwachstum hin
  • Darüber hinaus kaum belastbare Daten, vieles ist Werbung

Förderung des Haarwachstums

VorklinischIn-vitro

Eine Laborstudie (2007) an menschlichen Haarfollikeln deutete auf verlängertes Überleben der Haarwurzelzellen und Wachstumsförderung hin.

Hautregeneration

Frühe ForschungIn-vitro

Wie verwandte Kupferpeptide kosmetisch beworben, systematische Humanbelege fehlen.

Dosierung und Anwendung

Einfach erklärt

Nur äußerlich:

  • In Seren/Sprays als kosmetischer Wirkstoff
Rein kosmetischer Kontext, keine medizinische Anwendungsempfehlung.

Studien-Dosierungen

Die Mengenangaben entstammen wissenschaftlichen Studien, Forschungsprotokollen und Tiermodellen. Sie sind keine Dosierungsangaben im klassischen Sinne und stellen keine Einnahmeempfehlung für Menschen dar.
Wichtiger Hinweis: Sehr begrenzte Datenlage. Keine Anwendungsempfehlung, rein kosmetischer Kontext.
Anwendung / PhaseDosisFrequenzHinweis
Keine Dosierungsdaten verfügbar
Dosierungsrechner →

Anwendungsformen

Einfach erklärt

Äußerlich:

  • Topisch auf Kopfhaut/Haut (Serum, Spray)
Topisch

Nebenwirkungen und Risiken

Einfach erklärt

Meist mild:

  • Selten Hautreizungen
  • Wenig Langzeitdaten

Bekannte Nebenwirkungen

  • Topisch meist gut verträglich
  • Selten Hautreizungen
  • Wenig Langzeitdaten

Kontraindikationen

  • Bekannte Kupfer-/Bestandteil-Überempfindlichkeit

Studienlage

Einfach erklärt

Sehr dünn:

  • ✅ Eine Laborstudie von 2007 an Haarfollikeln
  • ❌ Kontrollierte Humanstudien fehlen weitgehend
  • ⚠ Die Evidenz ist daher begrenzt. Wirkung beim Menschen ungesichert

Rechtslage und Sport

Einfach erklärt

Als Kosmetik verfügbar:

  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Als kosmetischer Wirkstoff (topisch) erhältlich. Kein Arzneimittel. Nicht auf der WADA-Liste.
RechtslageDE, AT, CH: Erlaubt

Als kosmetischer Wirkstoff (topisch) in DE/AT/CH erhältlich, kein zugelassenes Arzneimittel. Nicht auf der WADA-Liste.

Im SportWADA: Erlaubt

Kosmetisches Kupfer-Tripeptid, nicht auf der WADA Prohibited List.

Doping-Status im WADA-Checker nachsehen →

Häufige Fragen zu AHK-Cu

Was ist der Unterschied zu GHK-Cu?
Beide sind Kupfer-Tripeptide. GHK-Cu kommt natürlich im Körper vor und hat ein breiteres Anwendungsfeld (Haut/Anti-Aging). AHK-Cu wurde gezielt für Haar/Kopfhaut entwickelt, ist aber deutlich weniger erforscht.
Gibt es gute Studien dazu?
Nur wenige. Die bekannteste ist eine Laborstudie von 2007 an Haarfollikeln. Kontrollierte Humanstudien fehlen weitgehend, die Evidenz ist daher begrenzt.
AHK-Cu oder GHK-Cu, was ist besser?
GHK-Cu ist deutlich besser erforscht und breiter einsetzbar (Haut/Anti-Aging). AHK-Cu wurde speziell fürs Haar entworfen, ist aber kaum untersucht.
Wächst davon wirklich mehr Haar?
Das ist nicht gesichert. Es gibt einen frühen Laborhinweis, aber keine soliden Humanstudien.

Teil bekannter Peptid-Stacks

Passt dazu

Werkzeuge

Die wichtigsten Kennzahlen für AHK-Cu sind bereits vorberechnet. Für Details ins jeweilige Werkzeug springen oder den geführten Ablauf Schritt für Schritt starten.

Dosierung
Für AHK-Cu ist keine validierte Humandosis dokumentiert. Es wird deshalb keine Bandbreite angezeigt.
Fact Sheet

Weitere Werkzeuge:Kosten-Rechner·Protokoll- & Kalender-Planer·Wirkungs-Timeline·Peptid-Vergleich·PeptidWiki-Assistent

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