AHK-Cu
AHK-Cu ist ein Kupfer-Mini-Peptid, das vor allem für Haare und Kopfhaut beworben wird, die kleine „Schwester" von GHK-Cu. Wichtig: Es ist bisher kaum erforscht, die Beweise sind dünn.
Fachangaben
Auch bekannt als: Kupfer-Tripeptid-3, Copper Tripeptide-3, Ala-His-Lys-Cu
Alanyl-Histidyl-Lysin-Kupfer (Kupfer-Tripeptid-3)
Quick Start Guide
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Rechtlicher Hinweis
Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.
Was ist AHK-Cu und wie wirkt es?
AHK-Cu ist ein Tripeptid (drei Bausteine: Alanin-Histidin-Lysin), gekoppelt an Kupfer. Anders als das körpereigene GHK-Cu wurde es im Labor gezielt für Haar- und Kopfhautpflege entworfen.
AHK-Cu ist ein synthetisches Tripeptid (Alanin-Histidin-Lysin) im Komplex mit Kupfer. Im Gegensatz zum körpereigenen GHK-Cu wurde es gezielt für Haar- und Kopfhautanwendungen entwickelt. Eine 2007 an menschlichen Haarfollikeln durchgeführte Laborstudie deutete auf eine Förderung des Haarwachstums hin. Insgesamt ist die wissenschaftliche Datenlage jedoch dünn (überwiegend In-vitro/kosmetisch), kontrollierte Humanstudien fehlen weitgehend.
Wirkungsweise
Vermutete Wirkung (v. a. aus Zellstudien):
- Soll die Zellen der Haarwurzel (dermale Papille) länger am Leben halten
- Soll Wachstumsfaktor-Signale für das Haar anstoßen
Als Kupfer-Komplex soll AHK-Cu dermale Papillenzellen der Haarfollikel anregen, anti-apoptotisch wirken und Wachstumsfaktor-Signalwege (u. a. VEGF) fördern, bisher überwiegend in Zell-/Follikelmodellen gezeigt.
Spricht dafür
- Die Anwendung ist vergleichsweise einfach, da der Wirkstoff äußerlich aufgetragen werden kann.
- In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff legal erhältlich.
Spricht dagegen
- Die Studienlage ist noch begrenzt, belastbare Daten aus Studien am Menschen sind rar.
- Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Selten Hautreizungen und Wenig Langzeitdaten.
Wirkungen und Anwendungsgebiete
Ehrlich: sehr begrenzte Belege:
- Eine Laborstudie (2007) deutete auf gefördertes Haarwachstum hin
- Darüber hinaus kaum belastbare Daten, vieles ist Werbung
Förderung des Haarwachstums
Eine Laborstudie (2007) an menschlichen Haarfollikeln deutete auf verlängertes Überleben der Haarwurzelzellen und Wachstumsförderung hin.
Hautregeneration
Wie verwandte Kupferpeptide kosmetisch beworben, systematische Humanbelege fehlen.
Dosierung und Anwendung
Nur äußerlich:
- In Seren/Sprays als kosmetischer Wirkstoff
Studien-Dosierungen
| Anwendung / Phase | Dosis | Frequenz | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Keine Dosierungsdaten verfügbar | |||
Anwendungsformen
Äußerlich:
- Topisch auf Kopfhaut/Haut (Serum, Spray)
Nebenwirkungen und Risiken
Meist mild:
- Selten Hautreizungen
- Wenig Langzeitdaten
Bekannte Nebenwirkungen
- •Topisch meist gut verträglich
- •Selten Hautreizungen
- •Wenig Langzeitdaten
Kontraindikationen
- •Bekannte Kupfer-/Bestandteil-Überempfindlichkeit
Studienlage
Sehr dünn:
- ✅ Eine Laborstudie von 2007 an Haarfollikeln
- ❌ Kontrollierte Humanstudien fehlen weitgehend
- ⚠ Die Evidenz ist daher begrenzt. Wirkung beim Menschen ungesichert
Rechtslage und Sport
Als Kosmetik verfügbar:
- 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Als kosmetischer Wirkstoff (topisch) erhältlich. Kein Arzneimittel. Nicht auf der WADA-Liste.
Als kosmetischer Wirkstoff (topisch) in DE/AT/CH erhältlich, kein zugelassenes Arzneimittel. Nicht auf der WADA-Liste.
Kosmetisches Kupfer-Tripeptid, nicht auf der WADA Prohibited List.
Häufige Fragen zu AHK-Cu
Was ist der Unterschied zu GHK-Cu?
Gibt es gute Studien dazu?
AHK-Cu oder GHK-Cu, was ist besser?
Wächst davon wirklich mehr Haar?
Teil bekannter Peptid-Stacks
Werkzeuge
Die wichtigsten Kennzahlen für AHK-Cu sind bereits vorberechnet. Für Details ins jeweilige Werkzeug springen oder den geführten Ablauf Schritt für Schritt starten.
Weitere Werkzeuge:Kosten-Rechner·Protokoll- & Kalender-Planer·Wirkungs-Timeline·Peptid-Vergleich·PeptidWiki-Assistent
GHK-Cu
GHK-Cu ist ein Kupfer-Tripeptid, bei dem die drei Aminosäuren Glycin, Histidin und Lysin (GHK) ein Kupferion binden. Es kommt natürlich im menschlichen Körper vor, etwa in Blut, Speichel und Urin, und wird im Forschungskontext vor allem für seine Rolle bei Hautregeneration und Kollagenbildung untersucht.
Kollagenpeptide
Kollagenpeptide sind hydrolysiertes Kollagen, das heißt, aufgespaltenes Kollagenprotein in kurze Aminosäureketten, und sind die am breitesten erforschten Peptide für Haut, Gelenke und Knochengesundheit.
Epithalon
Epithalon ist ein synthetisches Tetrapeptid (4 Aminosäuren), das von der Zirbeldrüse (Pinealdrüse) abgeleitet ist und in der Longevity-Forschung vor allem wegen der Telomerase-Aktivierung untersucht wird.