Peptidmimetikum
PharmakologieSynthetische, nicht-peptidische Verbindung, die einen Peptid-Wirkstoff strukturell und funktionell nachahmt — meist mit besserer oraler Bioverfügbarkeit, höherer Stabilität gegenüber Proteasen oder längerer Halbwertszeit. Synonym im Plural: Peptidmimetika. Klassisches Beispiel: MK-677 (Ibutamoren), ein peptidomimetischer Ghrelin/GHSR-Agonist, der oral wirksam ist, im Gegensatz zu den verwandten Peptid-GHRPs wie Ipamorelin.