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Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen — viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Forschung
Zelluläre Reprogrammierung: Erster Humanversuch für Augenzellen
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Immunsystem

Thymogen

L-α-Glutamyl-L-tryptophan (Glu-Trp Dipeptid)

Auch bekannt als: α-Glutamyl-Tryptophan, Glu-Trp, EW-Dipeptid

Synthetisches Dipeptid (Glutaminsäure-Tryptophan) aus der russischen Peptidforschung, das im Forschungskontext als Immunmodulator untersucht wird.

Frühe Forschung🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#70Rang 70 von 8028/100
~10–20 Minuten (als Dipeptid rasch abgebaut)
Halbwertszeit
Täglich (5–10-Tage-Kur)
Frequenz
0,1 mg/Tag
Typische Dosis
204+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Hohes Risiko – kritisch prüfen
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist ungünstig. Alternatives Peptid oder weitere Studienlage abwarten.
32
Composite Score / 100
Kritisch
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil48%35% Gew.
Evidenzqualität13%28% Gew.
Verträglichkeit38%24% Gew.
Mechanismus20%10% Gew.
Praktikabilität20%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

Thymogen ist ein Dipeptid (Glutaminsäure-Tryptophan) aus der russischen Peptidforschung — das einfachste Immunpeptid dieser Liste, mit sehr schwacher und ausschließlich russischer Evidenzbasis.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.), Intramuskulär (i.m.), Intranasal
Typische Dosis0,1 mg/Tag
Halbwertszeit~10–20 Minuten (als Dipeptid rasch abgebaut)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Der Wirkstoff ist Gegenstand aktiver Forschung.

Spricht dagegen

  • Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Injektionsstellenreaktionen und Theoretische Gefahr einer Immun-Überstimulation.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist Thymogen?Thymogen (α-Glutamyl-Tryptophan, kurz: Glu-Trp) ist ein synthetisches Dipeptid — nur zwei Aminosäuren…

Thymogen (α-Glutamyl-Tryptophan, kurz: Glu-Trp) ist ein synthetisches Dipeptid — nur zwei Aminosäuren lang. Es wurde in der russischen Peptidforschung der 1980er Jahre entwickelt und ist wichtig, es klar von Thymosin Alpha-1 zu unterscheiden: Trotz ähnlichem Namen handelt es sich um völlig verschiedene Substanzen. Thymosin Alpha-1 ist ein großes 28-AS-Thymus-Peptid mit internationaler Forschung; Thymogen ist ein einfaches Dipeptid aus russischen Labors. Die Idee: Ein kleines, billiges Dipeptid könnte die Immunfunktion modulieren — aber unabhängige Belege dafür fehlen fast vollständig.

Wie wirkt es?In russischen Studien beschrieben: Aktivierung von T-Helferzellen, Normalisierung von CD4/CD8-Verhältn…
  • In russischen Studien beschrieben: Aktivierung von T-Helferzellen, Normalisierung von CD4/CD8-Verhältnissen.
  • Als Dipeptid: wird im Körper sehr schnell durch Peptidasen abgebaut (HWZ ~10–20 Minuten).
  • Genauer molekularer Mechanismus: nicht durch unabhängige Studien charakterisiert.
  • Hypothese: Tryptophan-Anteil könnte Serotonin/Melatonin-Vorstufe bereitstellen — spekulativ.
Was kann es bewirken?Ausschließlich russische, nicht unabhängig replizierte Forschung:

Ausschließlich russische, nicht unabhängig replizierte Forschung:

  • Immunmodulation (T-Zell-Normalisierung): in russischen Tiermodellen beschrieben (Level D)
  • Erholung nach Bestrahlung: einzelne osteuropäische Tierstudien (Level D)

Level D bedeutet: nur Tiermodelle ohne externe Validierung. Keine klinischen Humanstudien nach westlichen Standards.

Wie viel wird verwendet?Russische Forschungsprotokolle:

Russische Forschungsprotokolle:

  • 0,1 mg täglich intramuskulär über 3–10 Tage (russisches Protokoll)
  • Auch intranasal untersucht (Tropfen)
  • Als Dipeptid: keine orale Bioverfügbarkeit zu erwarten

Keine DACH-anerkannten Dosierungsschemata. Kein zugelassenes Arzneimittel.

Wie wird es angewendet?Intramuskulär oder intranasal in russischen Protokollen
  • Intramuskulär oder intranasal in russischen Protokollen
  • In Russland in einigen Präparaten als Immunmodulator enthalten
  • In DACH: Forschungschemikalie
Gibt es Risiken?Sehr begrenzte Sicherheitsdaten:

Sehr begrenzte Sicherheitsdaten:

  • Injektionsstellenreaktionen (lokale Schmerzen, Rötung)
  • Theoretisch: Immun-Überstimulation bei Autoimmunerkrankungen
  • Als Antagonist zu Immunsuppressiva denkbar
  • Keine unabhängigen Langzeitsicherheitsstudien
Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungsc…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
  • Russland: in einigen Präparaten als Immunmodulator verwendet
  • Kein WADA-Verbot
Was sagen Studien?~150 PubMed-Einträge; fast ausschließlich russische Publikationen.

~150 PubMed-Einträge; fast ausschließlich russische Publikationen. Evidenzlevel D:

  • ⚠ Morozov & Khavinson 1993: T-Zell-Aktivierung in Tiermodellen — nicht westlichen Evidenzstandards entsprechend
  • ❌ Keine unabhängigen westlichen Studien
  • ❌ Keine randomisierten kontrollierten Humanstudien
Häufige Fragen
Ist Thymogen dasselbe wie Thymosin Alpha-1?
Nein — komplett unterschiedliche Substanzen mit ähnlich klingendem Namen. Thymosin Alpha-1 ist ein 28-AS-Peptid mit internationaler Forschungsliteratur und Arzneimittelzulassungen in >30 Ländern. Thymogen ist ein einfaches Dipeptid (Glu-Trp) aus russischer Forschung ohne westliche Replikation. Verwechslung ist ein häufiges Problem.
Warum gibt es so wenig westliche Forschung zu Thymogen?
Als einfaches Dipeptid ist Thymogen schwer zu patentieren und damit kommerziell wenig attraktiv für westliche Pharmaunternehmen. Hinzu kommt die historische Sprachbarriere russischer Forschung. Das erklärt den Mangel an unabhängiger internationaler Literatur.

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
4/30
Sicherheit
12/25
Volumen
4/15
Rechtlich
5/15
Mechanismus
2/10
Prakt.
1/5
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Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Thymogen gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

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