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Forschung
Zelluläre Reprogrammierung: Erster Humanversuch für Augenzellen
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Hormonsystem

Prostamax

Gly-Glu-Pro-Ala (Tetrapeptid, Khavinson-Peptid)

Auch bekannt als: Prostamax Peptide

Synthetisches Tetrapeptid aus der Khavinson-Forschung für Prostatagewebe, mit ausschließlich russischer und nicht replizierter Evidenzbasis.

Frühe Forschung🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#80Rang 80 von 8018/100
Sehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
Halbwertszeit
Täglich (10-Tage-Kur)
Frequenz
0,5–1 mg/Tag
Typische Dosis
5+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Hohes Risiko – kritisch prüfen
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist ungünstig. Alternatives Peptid oder weitere Studienlage abwarten.
23
Composite Score / 100
Kritisch
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil32%35% Gew.
Evidenzqualität7%28% Gew.
Verträglichkeit32%24% Gew.
Mechanismus20%10% Gew.
Praktikabilität20%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

Prostamax ist ein Khavinson-Tetrapeptid für Prostatagewebe — mit 3 PubMed-Einträgen und ausschließlich russischer Evidenzbasis eines der am schlechtesten belegten Peptide überhaupt.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische Dosis0,5–1 mg/Tag
HalbwertszeitSehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Der Wirkstoff ist Gegenstand aktiver Forschung.

Spricht dagegen

  • Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Keine validierten Humansicherheitsdaten.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist Prostamax?Prostamax (Gly-Glu-Pro-Ala) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Forschungsgruppe von Vladimir Kh…

Prostamax (Gly-Glu-Pro-Ala) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson am Institut für Bioregulation und Gerontologie in St. Petersburg. Es gehört zu einer Serie von Khavinson-Peptiden, von denen jedes für ein spezifisches Organ "konzipiert" wurde — Prostamax für die Prostata, Pancragen für das Pankreas, Livagen für die Leber usw. Die zugrunde liegende Theorie, dass kurze Peptide organspezifisch die Genexpression regulieren können, ist in der westlichen Wissenschaft hochkontrovers und nicht unabhängig repliziert. Mit nur ~3 PubMed-Einträgen gehört Prostamax zu den evidenzschwächsten Substanzen in der Peptidforschung.

Wie wirkt es?Laut Khavinson-Hypothese: gewebespezifische Bindung an DNA in Prostatazellen und Modulation der Genexp…
  • Laut Khavinson-Hypothese: gewebespezifische Bindung an DNA in Prostatazellen und Modulation der Genexpression.
  • Als Tetrapeptid: sehr kurze Halbwertszeit (Minuten bis Stunden) durch Peptidasen-Abbau.
  • Genaue Rezeptoren oder Signalwege: nicht identifiziert oder unabhängig charakterisiert.
  • Mechanismus ist spekulativ und nicht durch westliche Wissenschaft bestätigt.
Was kann es bewirken?Nur russische In-vitro-Forschung ohne externe Validierung:

Nur russische In-vitro-Forschung ohne externe Validierung:

  • Prostatische Bioregulation: in russischen Zellversuchen beschrieben (Level D)

Level D: ausschließlich Zellversuche ohne unabhängige Replikation. Keine Tier- oder Humanstudien nach westlichen Standards.

Wie viel wird verwendet?Keine validierten Humandosierungen:

Keine validierten Humandosierungen:

  • 0,1–0,5 mg täglich in Tierforschungsprotokollen
  • 0,5–1 mg/Tag von Selbstanwendern — ohne jede klinische Grundlage

Anwendung beim Menschen ist ohne klinische Datenbasis vollständig experimentell.

Wie wird es angewendet?Subkutan in russischen Protokollen und bei Selbstanwendern
  • Subkutan in russischen Protokollen und bei Selbstanwendern
  • Keine orale Bioverfügbarkeit als Tetrapeptid
  • Klinisch etablierte Anwendung: keine
Gibt es Risiken?Sicherheitsprofil nahezu unbekannt:

Sicherheitsprofil nahezu unbekannt:

  • Keine validierten Humansicherheitsdaten
  • Injektionsstellenreaktionen (bei subkutaner Gabe)
  • Theoretisches Risiko fehlerhafter Genaktivierung (Khavinson-Theorie)

Das Fehlen von Sicherheitsdaten bedeutet unbekanntes — nicht geringes — Risiko.

Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungsc…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
  • Kein WADA-Verbot
Was sagen Studien?~3 PubMed-Einträge — eine der dünnsten Evidenzbasen im Peptidbereich.

~3 PubMed-Einträge — eine der dünnsten Evidenzbasen im Peptidbereich. Evidenzlevel D:

  • ⚠ Khavinson et al. 2006 (russisch): Effekte auf Prostatazellen in Zellversuchen
  • ❌ Keine unabhängigen Studien
  • ❌ Keine Tiermodellstudien außerhalb der Khavinson-Gruppe
  • ❌ Keine Humanstudien
Häufige Fragen
Hilft Prostamax bei Prostata-Erkrankungen?
Klinische Belege dafür existieren nicht. Die Forschung beschränkt sich auf Zellversuche russischer Herkunft. Bei Prostataerkrankungen (BPH, Prostatakarzinom) gibt es gut belegte, zugelassene Therapien — Prostamax gehört nicht dazu.
Unterscheidet sich Prostamax von anderen Khavinson-Peptiden?
Alle Khavinson-Tetrapeptide folgen demselben theoretischen Schema. Prostamax = Prostata, Pancragen = Pankreas, Livagen = Leber. Die genauen Aminosäuresequenzen werden in verfügbaren Quellen nicht immer einheitlich angegeben. Die Evidenzbasis ist bei allen extrem dünn — Prostamax ist mit 3 PubMed-Einträgen am schlechtesten belegt.

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
2/30
Sicherheit
8/25
Volumen
2/15
Rechtlich
3/15
Mechanismus
2/10
Prakt.
1/5
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Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Prostamax gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

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