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Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen. Viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Hormonsystem

Prostamax

Prostamax ist ein Khavinson-Tetrapeptid für Prostatagewebe, mit einer sehr schmalen Publikationslage und ausschließlich russischer Evidenzbasis eines der am schlechtesten belegten Peptide überhaupt.

Frühe ForschungDE, AT, CH: Grauzone#80Rang 80 von 8018/100
AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische Dosis0,5–1 mg/Tag
HalbwertszeitSehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
PubMed-Studien5+
Fachangaben

Auch bekannt als: Prostamax Peptide

Gly-Glu-Pro-Ala (Tetrapeptid, Khavinson-Peptid)

Quick Start Guide

Subkutan
0,5–1,0 mg täglich
Wie oft
1× täglich
Unter die Haut, Injektionsstelle wechseln
Zeitpunkt
Tageszeitlich flexibel, nahrungsunabhängig
Wirkung ab wann
Effekte oft erst nach 2–4 Wochen, Zyklus dauert 10–20 Tage
Lagerung
Pulver bei 2–8 °C oder gefroren. Angemischt bei 2–8 °C, innerhalb 14 Tagen aufbrauchen.
10–20 Tage
Pause danach
4–6 Monate
PSA-Kontrolle vor und nach dem Zyklus ist im Protokoll vorgesehen. Studien- und Protokollwerte, keine Anwendungsempfehlung.Zum Protokoll

Grundlagen zuerst: Wirkung setzt eine stabile Basis aus Schlaf, Ernährung und Training voraus. Mehr dazu in der Biohacking-Pyramide.

Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist Prostamax und wie wirkt es?

Einfach erklärt

Prostamax (Gly-Glu-Pro-Ala) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson am Institut für Bioregulation und Gerontologie in St. Petersburg. Es gehört zu einer Serie von Khavinson-Peptiden, von denen jedes für ein spezifisches Organ "konzipiert" wurde. Prostamax für die Prostata, Pancragen für das Pankreas, Livagen für die Leber usw. Die zugrunde liegende Theorie, dass kurze Peptide organspezifisch die Genexpression regulieren können, ist in der westlichen Wissenschaft hochkontrovers und nicht unabhängig repliziert. Mit nur einer sehr schmalen Publikationslage gehört Prostamax zu den evidenzschwächsten Substanzen in der Peptidforschung.

Prostamax ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson, konzipiert für Prostatagewebe. Es gehört zu einer Reihe von Khavinson-Peptiden, die als gewebespezifische Bioregulatoren für verschiedene Organe entwickelt wurden. Wie bei allen Peptiden dieser Gruppe sind die Forschungsdaten ausschließlich aus russischsprachigen Quellen und wurden nicht durch unabhängige internationale Studien repliziert. Die wissenschaftliche Grundlage für die postulierten Effekte ist entsprechend schwach. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Prostamax nicht als Arzneimittel zugelassen. Es wird als Forschungssubstanz mit sehr niedrigem Evidenzniveau gehandelt.

Wirkungsweise

Einfach erklärt
  • Laut Khavinson-Hypothese: gewebespezifische Bindung an DNA in Prostatazellen und Modulation der Genexpression.
  • Als Tetrapeptid: sehr kurze Halbwertszeit (Minuten bis Stunden) durch Peptidasen-Abbau.
  • Genaue Rezeptoren oder Signalwege: nicht identifiziert oder unabhängig charakterisiert.
  • Mechanismus ist spekulativ und nicht durch westliche Wissenschaft bestätigt.

Postulierter Khavinson-Mechanismus: gewebespezifische Interaktion mit Prostatazellen zur Modulation der Genexpression. Nicht durch internationale Studien belegt.

Spricht dafür

  • Im Wettkampfsport ist der Wirkstoff nach aktueller WADA-Liste nicht verboten.

Spricht dagegen

  • Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.

Wirkungen und Anwendungsgebiete

Einfach erklärt

Nur russische In-vitro-Forschung ohne externe Validierung:

  • Prostatische Bioregulation: in russischen Zellversuchen beschrieben (Level D)
Level D: ausschließlich Zellversuche ohne unabhängige Replikation. Keine Tier- oder Humanstudien nach westlichen Standards.

Prostatische Bioregulation

Frühe ForschungIn-vitro

Soll laut russischer Grundlagenforschung die Genexpression in Prostata-Zellen modulieren.

Dosierung und Anwendung

Einfach erklärt

Keine validierten Humandosierungen:

  • 0,1–0,5 mg täglich in Tierforschungsprotokollen
  • 0,5–1 mg/Tag von Selbstanwendern, ohne jede klinische Grundlage
Anwendung beim Menschen ist ohne klinische Datenbasis vollständig experimentell.

Studien-Dosierungen

Die Mengenangaben entstammen wissenschaftlichen Studien, Forschungsprotokollen und Tiermodellen. Sie sind keine Dosierungsangaben im klassischen Sinne und stellen keine Einnahmeempfehlung für Menschen dar.
Anwendung / PhaseDosisFrequenzHinweis
Forschungsanwendung (Tier)0,1–0,5 mgTäglichSehr schwache Evidenzbasis.
Dosierungsrechner →Best-Practice Protokoll ansehen

Anwendungsformen

Einfach erklärt
  • Subkutan in russischen Protokollen und bei Selbstanwendern
  • Keine orale Bioverfügbarkeit als Tetrapeptid
  • Klinisch etablierte Anwendung: keine
Subkutan (s.c.)

Für das Ansetzen und Verdünnen im Labor hilft der Mischungsverhältnis-Rechner beim Berechnen von Lösungsmittelmenge und Zielkonzentration.

Nebenwirkungen und Risiken

Einfach erklärt

Sicherheitsprofil nahezu unbekannt:

  • Keine validierten Humansicherheitsdaten
  • Injektionsstellenreaktionen (bei subkutaner Gabe)
  • Theoretisches Risiko fehlerhafter Genaktivierung (Khavinson-Theorie)
Das Fehlen von Sicherheitsdaten bedeutet unbekanntes, nicht geringes. Risiko.

Bekannte Nebenwirkungen

  • Keine validierten Humansicherheitsdaten

Kontraindikationen

  • Humananwendung ohne klinische Grundlage

Studienlage

Einfach erklärt

Eine der dünnsten Evidenzbasen im Peptidbereich. Evidenzlevel D:

  • ⚠ Khavinson et al. 2006 (russisch): Effekte auf Prostatazellen in Zellversuchen
  • ❌ Keine unabhängigen Studien
  • ❌ Keine Tiermodellstudien außerhalb der Khavinson-Gruppe
  • ❌ Keine Humanstudien

Peptide regulation of prostate function (russisch)

Tier

Khavinson VKh, et al. (2006),

Russische Publikation zur Wirkung auf das Prostatagewebe in präklinischen Modellen.

Rechtslage und Sport

Einfach erklärt
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone, kein zugelassenes Arzneimittel. Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
  • Kein WADA-Verbot
RechtslageDE, AT, CH: Grauzone

Russische Forschungschemikalie. In Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht als Arzneimittel zugelassen.

Im SportWADA: Erlaubt

Khavinson-Tetrapeptid für Prostata. Nicht auf der WADA-Liste.

Doping-Status im WADA-Checker nachsehen →

Häufige Fragen zu Prostamax

Ist Prostamax wissenschaftlich validiert?
Nein. Die gesamte Forschungsliteratur stammt aus russischen Quellen und wurde nicht international repliziert. Die Substanz ist wissenschaftlich sehr schwach charakterisiert.
Hilft Prostamax bei Prostata-Erkrankungen?
Klinische Belege dafür existieren nicht. Die Forschung beschränkt sich auf Zellversuche russischer Herkunft. Bei Prostataerkrankungen (BPH, Prostatakarzinom) gibt es gut belegte, zugelassene Therapien. Prostamax gehört nicht dazu.
Unterscheidet sich Prostamax von anderen Khavinson-Peptiden?
Alle Khavinson-Tetrapeptide folgen demselben theoretischen Schema. Prostamax = Prostata, Pancragen = Pankreas, Livagen = Leber. Die genauen Aminosäuresequenzen werden in verfügbaren Quellen nicht immer einheitlich angegeben. Die Evidenzbasis ist bei allen extrem dünn. Prostamax ist mit einer sehr schmalen Publikationslage am schlechtesten belegt.

Teil bekannter Peptid-Stacks

Passt dazu

Werkzeuge

Die wichtigsten Kennzahlen für Prostamax sind bereits vorberechnet. Für Details ins jeweilige Werkzeug springen oder den geführten Ablauf Schritt für Schritt starten.

Dosierung
Best-Practice-Bandbreite0,5–1 mg
niedrig · 0,5 mghoch · 1 mg
Frequenz: Täglich (10-Tage-Kur)
Im Dosierungsrechner öffnen
Mischverhältnis
Konzentration10 mg/ml
Abzug5 U
020406080100U5.00 U0.050 ml
20 mg Vial + 2 ml Wasser · Beispiel-Abzug für 0,5 mg
Im Mischungsverhältnis-Rechner öffnen
Bewährtes Protokoll
Titrationsschema4 Phasen
Zyklus: 10–20 Tage Anwendung, danach 4–6 Monate Pause.
Tägliche subkutane Injektion über 10–20 Tage. Wiederholung 2× pro Jahr.
Zum Protokoll
Fact Sheet

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