Die Inhalte von PeptidWiki dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung, sind ausdrücklich keine Empfehlung und ersetzen keine medizinische Beratung.

Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen — viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

Inhalte werden mit Sorgfalt recherchiert, aber ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität bereitgestellt.

Forschung
Zelluläre Reprogrammierung: Erster Humanversuch für Augenzellen
Alle News →
Anti-Aging

Livagen

Lys-Glu-Asp-Pro (Tetrapeptid, Khavinson-Peptid)

Auch bekannt als: KEDP, Khavinson-Peptid

Synthetisches Tetrapeptid aus der Khavinson-Peptid-Forschung, konzipiert für Lebergewebe und Immunmodulation, mit ausschließlich russischer Evidenzbasis.

Frühe Forschung🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#76Rang 76 von 8020/100
Sehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
Halbwertszeit
Täglich (10-Tage-Kur)
Frequenz
0,5–2,0 mg/Tag
Typische Dosis
22+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Hohes Risiko – kritisch prüfen
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist ungünstig. Alternatives Peptid oder weitere Studienlage abwarten.
26
Composite Score / 100
Kritisch
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil36%35% Gew.
Evidenzqualität7%28% Gew.
Verträglichkeit36%24% Gew.
Mechanismus20%10% Gew.
Praktikabilität20%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

Livagen ist ein weiteres winziges Khavinson-Peptid, das für Leber und Immunsystem gedacht ist — mit einer der schwächsten Evidenzbasen überhaupt.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische Dosis0,5–2,0 mg/Tag
HalbwertszeitSehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Der Wirkstoff ist Gegenstand aktiver Forschung.

Spricht dagegen

  • Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Keine unabhängig validierten Sicherheitsdaten und Theoretisches Risiko von fehlerhafter Genaktivierung.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist Livagen?Livagen (Lys-Glu-Asp-Pro, vier Aminosäuren) stammt aus der gleichen russischen Forschungsgruppe wie Co…

Livagen (Lys-Glu-Asp-Pro, vier Aminosäuren) stammt aus der gleichen russischen Forschungsgruppe wie Cortagen und Epithalon. Dieses Tetrapeptid soll spezifisch für Lebergewebe und das Immunsystem "zuständig" sein. Die Theorie: Jedes Gewebe hat ein passendes kurzes Peptid, das seine Genexpression zurück in einen jüngeren Zustand bringt. Diese Idee ist in der internationalen Wissenschaft kaum akzeptiert.

Wie wirkt es?Laut russischer Forschungsliteratur:

Laut russischer Forschungsliteratur:

  • Soll in Leberzellen und Immunzellen die Chromosomenstruktur (Chromatin) "entspiralisieren"
  • Entspiralisierung = DNA wird zugänglicher für Transkription
  • Soll damit "stille" Gene in alten Zellen reaktivieren

Diese Mechanismen sind nicht unabhängig validiert. Die postulierten DNA-Bindungseigenschaften sind für Peptide dieser Größe wissenschaftlich ungewöhnlich.

Was kann es bewirken?Die Datenlage ist die schwächste unter allen Anti-Aging-Peptiden auf PeptidWiki:

Die Datenlage ist die schwächste unter allen Anti-Aging-Peptiden auf PeptidWiki:

  • Chromatinentspiralisierung in Lymphozyten älterer Menschen (Zellstudie, russisch)
  • Immunmodulation: mögliche Aktivierung von Lymphozyten bei Älteren (nicht validiert)
  • Hepatische Bioregulation (Theorie, nicht klinisch belegt)

Es gibt keine kontrollierten klinischen Studien zu Livagen. Alle Wirkbehauptungen basieren auf unkontrollierten oder In-vitro-Versuchen.

Wie viel wird verwendet?0,5–2,0 mg/Tag, subkutan (aus allgemeinen Khavinson-Protokollen)
  • 0,5–2,0 mg/Tag, subkutan (aus allgemeinen Khavinson-Protokollen)
  • Keine validierten Dosierungsempfehlungen

Jede Dosierungsangabe zu Livagen ist spekulativ — es fehlen unabhängige Studien.

Wie wird es angewendet?Subkutane Injektion
  • Subkutane Injektion
Gibt es Risiken?Kaum valide Sicherheitsdaten vorhanden:

Kaum valide Sicherheitsdaten vorhanden:

  • Keine unabhängig validierten Sicherheitsdaten
  • Theoretisches Risiko: fehlerhafte Genaktivierung durch Chromatinentspiralisierung
  • Lokale Injektionsreaktionen

Livagen ist eine der am wenigsten charakterisierten Substanzen. Die Anwendung am Menschen ohne klinische Grundlage ist medizinisch nicht vertretbar.

Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungsc…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
  • Keine Zulassungsverfahren bekannt
Was sagen Studien?Livagen hat die schwächste Evidenzlage aller Anti-Aging-Peptide auf PeptidWiki:

Livagen hat die schwächste Evidenzlage aller Anti-Aging-Peptide auf PeptidWiki:

  • ⚠ ~5 Veröffentlichungen — minimale Literatur
  • ❌ Keine Studien außerhalb russischsprachiger Quellen
  • ❌ Keine kontrollierten Humanstudien
  • ❌ Einzige relevante Publikation: In-vitro-Zellstudie (Lezhava et al. 2004)
  • Level D — wissenschaftlich kaum belegt
Häufige Fragen
Was unterscheidet Livagen von Epithalon?
Beide sind Khavinson-Tetrapeptide — aber Epithalon hat deutlich mehr internationale Forschungsaufmerksamkeit, über zehnmal mehr Veröffentlichungen und immerhin eine Humanstudie. Livagen ist das Stiefkind der Gruppe — am wenigsten untersucht, am wenigsten repliziert.
Wirkt Livagen bei Lebererkrankungen?
Dafür gibt es keine klinischen Beweise. Die einzige publizierte Studie ist eine Zellstudie (Petrischale). Wer Lebergesundheit verbessern möchte, sollte auf Substanzen mit echter klinischer Evidenz setzen.

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
2/30
Sicherheit
9/25
Volumen
2/15
Rechtlich
4/15
Mechanismus
2/10
Prakt.
1/5
Alle Peptide im Ranking vergleichen →

Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Livagen gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

Weiterlesen
Alle Peptide im Wiki →