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Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen — viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Mazdutid

Oxyntomodulin-Analogon mit Fettacyl-Modifikation (GLP-1/Glukagon-Dual-Agonist)

Auch bekannt als: IBI362, LY3305677

Mazdutid (IBI362) ist ein GLP-1/Glukagon-Dual-Agonist auf Oxyntomodulin-Basis. Es ist in China zur Gewichtsregulation und für Typ-2-Diabetes zugelassen — als weltweit erster Wirkstoff dieser Klasse — und in der DACH-Region nicht verfügbar.

Solide Evidenz🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
mehrtägig (ermöglicht einmal wöchentliche Gabe; exakter Wert nicht öffentlich verifiziert)
Halbwertszeit
Frequenz
3 / 4,5 / 6 mg
Typische Dosis
41+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Zusammenfassung

Mazdutid ist ein wöchentlich gespritzter Doppel-Wirkstoff (GLP-1 und Glukagon) zur Gewichtsabnahme. In China ist es bereits zugelassen — als weltweit erster Wirkstoff dieser Klasse — in Deutschland, Österreich und der Schweiz dagegen nicht.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische DosisIn Studien 3–9 mg 1× wöchentlich nach Auftitration
Halbwertszeitmehrtägig (ermöglicht einmal wöchentliche Gabe; exakter Wert nicht öffentlich verifiziert)
ForschungslageSolide (B)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Die erwünschte Wirkung „Gewichtsreduktion (Phase 2)“ ist in Humanstudien belegt.
  • Die erwünschte Wirkung „Gewichtsreduktion (Phase 1b)“ ist in Humanstudien belegt.
  • Die erwünschte Wirkung „Metabolische Verbesserungen“ ist in Humanstudien belegt.
  • Dank der langen Wirkdauer genügt oft nur eine Gabe pro Woche oder seltener — das ist alltagstauglich.
  • Im Wettkampfsport ist der Wirkstoff nach aktueller WADA-Liste nicht verboten.

Spricht dagegen

  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Diarrhö und Übelkeit.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist Mazdutid?Mazdutid (Entwicklungsname IBI362) ist ein Doppel-Wirkstoff, der auf dem körpereigenen Darmhormon Oxyn…

Mazdutid (Entwicklungsname IBI362) ist ein Doppel-Wirkstoff, der auf dem körpereigenen Darmhormon Oxyntomodulin aufbaut. Er spricht zwei Hormon-Schalter zugleich an: GLP-1 (dämpft den Appetit) und Glukagon (erhöht den Energieverbrauch). In China ist Mazdutid bereits zur Gewichtsregulation und für Typ-2-Diabetes zugelassen; im DACH-Raum ist es nicht verfügbar.

Wie wirkt es?Mazdutid kombiniert zwei sich ergänzende Wirkungen:

Mazdutid kombiniert zwei sich ergänzende Wirkungen:

  • Der GLP-1-Anteil sorgt für Sättigung, langsamere Magenentleerung und bessere Blutzuckerwerte.
  • Der Glukagon-Anteil kurbelt den Energieverbrauch an und hilft, Leber- und Bauchfett abzubauen.
  • Eine Fettsäure-Kopplung verlängert die Wirkung auf eine Gabe pro Woche.
Was kann es bewirken?Die Daten stammen aus klinischen Studien am Menschen (Evidenzgrad B):

Die Daten stammen aus klinischen Studien am Menschen (Evidenzgrad B):

  • In einer Phase-2-Studie bei chinesischen Erwachsenen sank das Körpergewicht um bis zu rund 11 Prozent.
  • In einer früheren Phase-1b-Studie wurde bei der höchsten Dosis ein ähnlich starker Gewichtsverlust beobachtet.
  • Zusätzlich besserten sich Taillenumfang, Blutfette, Blutdruck, Leberwerte und die Insulinempfindlichkeit.
Wie viel wird verwendet?In den Studien wird einmal wöchentlich gespritzt und schrittweise gesteigert:

In den Studien wird einmal wöchentlich gespritzt und schrittweise gesteigert:

  • Eingesetzt wurden Dosen von etwa 3 bis 9 mg pro Woche.
  • Begonnen wird niedrig, um Magen-Darm-Beschwerden zu verringern.

Im DACH-Raum gibt es keine Zulassung und keine offizielle Dosierungsempfehlung — die Werte stammen aus Studien.

Wie wird es angewendet?Als Spritze unter die Haut, üblicherweise am Bauch.
  • Als Spritze unter die Haut, üblicherweise am Bauch.
  • Nur einmal pro Woche dank der langen Wirkdauer.
  • Eine Tablettenform gibt es nicht.
Gibt es Risiken?Die häufigsten Nebenwirkungen sind typisch für diese Wirkstoffklasse:

Die häufigsten Nebenwirkungen sind typisch für diese Wirkstoffklasse:

  • Durchfall, Übelkeit und Erbrechen, vor allem zu Beginn.
  • Verminderter Appetit.
  • Infektionen der oberen Atemwege.
  • Durch den Glukagon-Anteil kann die Herzfrequenz vorübergehend leicht ansteigen.
Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf meist als Forschungsch…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf meist als Forschungschemikalie (RUO).
  • 🇨🇳 China: zur Gewichtsregulation und für Typ-2-Diabetes zugelassen.
  • 🏅 WADA: nicht namentlich auf der Verbotsliste 2026.
Was sagen Studien?Die Datenlage wächst, ist außerhalb Chinas aber noch begrenzt (Evidenzgrad B):

Die Datenlage wächst, ist außerhalb Chinas aber noch begrenzt (Evidenzgrad B):

  • ✅ Phase-2- und Phase-1b-Studien mit deutlicher Gewichtsabnahme.
  • ✅ Zulassung in China auf Basis dortiger Studien.
  • ⚠ Für Europa liegen bislang keine Zulassungsstudien vor.
Häufige Fragen
Kann ich Mazdutid in Deutschland bekommen?
Nicht als Arzneimittel. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist es nicht zugelassen; ein Bezug erfolgt allenfalls im Graubereich als Forschungschemikalie.
Worin unterscheidet es sich von Semaglutid?
Semaglutid wirkt nur über GLP-1. Mazdutid ergänzt zusätzlich den Glukagon-Weg, der den Energieverbrauch steigert und gezielt Leberfett angeht.

Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerFact Sheet (PDF/Druck)

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Mazdutid gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

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