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Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen. Viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Regeneration

Cartalax

Cartalax ist ein russisches Forschungspeptid für Knorpel und Bindegewebe, mit extrem wenig Evidenz und möglicherweise identischer Sequenz wie Epithalon.

Frühe ForschungDE, AT, CH: Grauzone#77Rang 77 von 8020/100
AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische Dosis2,0–5,0 mg/Tag
HalbwertszeitSehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
PubMed-Studien3+
Fachangaben

Auch bekannt als: Cartalax Peptide

Tetrapeptid (Khavinson-Peptid. Sequenzangaben uneinheitlich: AEDG oder AEDL)

Quick Start Guide

Subkutan
2,0–5,0 mg täglich, gradueller Aufbau
Wie oft
1× täglich
Unter die Haut, Injektionsstelle wechseln
Zeitpunkt
Tageszeitlich flexibel, nahrungsunabhängig
Wirkung ab wann
Gelenkkomfort nach 2–3 Wochen
Lagerung
Pulver bei 2–8 °C oder gefroren. Angemischt bei 2–8 °C, innerhalb 28 Tagen aufbrauchen.
10–20 Tage
Pause danach
4–6 Monate
Aufteilung in 2 Tagesdosen ist möglich, aber nicht zwingend. Studien- und Protokollwerte, keine Anwendungsempfehlung.Zum Protokoll

Grundlagen zuerst: Wirkung setzt eine stabile Basis aus Schlaf, Ernährung und Training voraus. Mehr dazu in der Biohacking-Pyramide.

Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Was ist Cartalax und wie wirkt es?

Einfach erklärt

Cartalax stammt aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson (St. Petersburg), der zahlreiche kleine Peptide für spezifische Körpergewebe entwickelt hat. "Cartalax" leitet sich von "cartilago" (lateinisch: Knorpel) ab, es ist also gedacht als Peptid, das speziell auf Knorpelzellen wirkt. Es besteht aus nur 4 Aminosäuren. Interessant (und etwas verwirrend): Die Sequenz ähnelt stark dem viel bekannteren Epithalon, möglicherweise sind sie sogar identisch, aber die Literaturlage ist unklar.

Cartalax ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson, das für Knorpel (lateinisch: "cartilago") und Bindegewebe als Zielgewebe konzipiert wurde. Die Namensgebung leitet sich von "cartilag-" (Knorpel) ab. Wie alle Khavinson-Tetrapeptide teilt Cartalax das theoretische Framework der gewebespezifischen Peptid-Bioregulation. Die Sequenzangaben in der verfügbaren Literatur sind uneinheitlich: Einige Quellen nennen Ala-Glu-Asp-Gly (AEDG), identisch zu Epithalon, andere geben Ala-Glu-Asp-Leu (AEDL) als Cartalax-Sequenz an. Eine eindeutige, unabhängig replizierte Charakterisierung fehlt. In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist Cartalax nicht als Arzneimittel zugelassen. Die Evidenzbasis ist extrem schwach und nicht international repliziert.

Wirkungsweise

Einfach erklärt

Der postulierte Mechanismus (von der Khavinson-Gruppe selbst beschrieben, nicht unabhängig bestätigt):

  • Das Peptid soll direkt in den Zellkern von Knorpelzellen (Chondrozyten) eindringen
  • Dort soll es Gene aktivieren, die für die Produktion von Knorpelmaterial zuständig sind
  • Das theoretische Konzept: gewebespezifische DNA-Bioregulation
Dieser Mechanismus ist nicht durch unabhängige Laboratorien bestätigt worden. Es handelt sich um eine Theorie der russischen Forschungsgruppe, die das Peptid selbst entwickelt hat.

Postulierter Khavinson-Mechanismus: gewebespezifische DNA-Interaktion in Knorpelzellen (Chondrozyten) zur Modulation von Kollagen- und Proteoglykan-Genexpression. Nicht validiert.

Spricht dafür

  • Im Wettkampfsport ist der Wirkstoff nach aktueller WADA-Liste nicht verboten.

Spricht dagegen

  • Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.

Wirkungen und Anwendungsgebiete

Einfach erklärt

Die Evidenz ist sehr schwach:

  • Möglicherweise: Anregung der Knorpelreparatur in Knorpelzellen (nur Zellstudien)
  • ❌ Keine Tierstudien mit nachgewiesener Wirkung
  • ❌ Keine Human-Studien
Cartalax hat mit Evidenzlevel D eine der schwächsten Bewertungen in der PeptidWiki-Datenbank. Es gibt schlicht zu wenig valide Forschung, um fundierte Aussagen zu machen.

Knorpel-Bioregulation

Frühe ForschungIn-vitro

In russischen Zellstudien wurde eine Modulation der Kollagen- und Proteoglykan-Genexpression postuliert.

Dosierung und Anwendung

Einfach erklärt

In Forschungsprotokollen werden genannt:

  • 2–5 mg täglich (Forschungsanwendung)
  • Sehr schwache Evidenzbasis für jede genannte Dosierung
Es gibt keine validierten Dosierungen für Menschen. Alle Angaben sind spekulativ.

Studien-Dosierungen

Die Mengenangaben entstammen wissenschaftlichen Studien, Forschungsprotokollen und Tiermodellen. Sie sind keine Dosierungsangaben im klassischen Sinne und stellen keine Einnahmeempfehlung für Menschen dar.
Anwendung / PhaseDosisFrequenzHinweis
Forschungsanwendung (Tier)0,1–0,5 mgTäglichSehr schwache Evidenzbasis.
Dosierungsrechner →Best-Practice Protokoll ansehen

Anwendungsformen

Einfach erklärt
  • Spritze unter die Haut (subkutan), die einzige beschriebene Methode
  • Halbwertszeit sehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
Subkutan (s.c.)

Für das Ansetzen und Verdünnen im Labor hilft der Mischungsverhältnis-Rechner beim Berechnen von Lösungsmittelmenge und Zielkonzentration.

Nebenwirkungen und Risiken

Einfach erklärt

Das Sicherheitsprofil ist praktisch unbekannt:

  • Keine validierten Humansicherheitsdaten
  • Keine Langzeitdaten
  • Keine unabhängigen Studien zu Nebenwirkungen
Bei einem Wirkstoff mit so schwacher Evidenz und ohne unabhängige Sicherheitsdaten ist das Risiko besonders schwer einzuschätzen. Größte Vorsicht ist angebracht.

Bekannte Nebenwirkungen

  • Keine validierten Humansicherheitsdaten

Kontraindikationen

  • Humananwendung ohne klinische Grundlage

Studienlage

Einfach erklärt

Die Forschungslage ist außergewöhnlich dünn:

  • ❌ Sehr schmale Publikationslage zu Cartalax
  • ❌ Alle Studien sind Zellkultur-Experimente (In-vitro)
  • ❌ Keine Tierversuche, keine Human-Studien
  • ⚠ Alle Studien stammen von derselben russischen Forschungsgruppe, keine unabhängige Replikation

Effect of peptide bioregulator Cartalax on cartilage tissue

In-vitro

Khavinson VKh, et al. (2008),

Zellstudie, die nahelegt, dass Cartalax in Chondrozyten reparative Genexpression aktiviert.

Rechtslage und Sport

Einfach erklärt
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone, kein zugelassenes Arzneimittel. Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
RechtslageDE, AT, CH: Grauzone

Russische Forschungschemikalie. In Deutschland, Österreich und der Schweiz nicht als Arzneimittel zugelassen.

Im SportWADA: Erlaubt

Khavinson-Tetrapeptid für Knorpel. Nicht auf der WADA-Liste.

Doping-Status im WADA-Checker nachsehen →

Häufige Fragen zu Cartalax

Ist Cartalax dasselbe wie Epithalon?
Unklar. Manche Quellen nennen Cartalax und Epithalon mit derselben Sequenz (Ala-Glu-Asp-Gly), andere geben für Cartalax abweichend Ala-Glu-Asp-Leu an. Epithalon hat eine deutlich größere Forschungsliteratur. Cartalax ist kaum charakterisiert.
Warum ist Cartalax in der PeptidWiki gelistet, wenn die Evidenz so schwach ist?
Aus Vollständigkeitsgründen und um Transparenz über die tatsächliche Evidenzlage zu schaffen. Wer Cartalax in anderen Quellen findet, soll hier eine ehrliche Einschätzung bekommen, und die ist: sehr schwache Datenlage.

Teil bekannter Peptid-Stacks

Passt dazu

Werkzeuge

Die wichtigsten Kennzahlen für Cartalax sind bereits vorberechnet. Für Details ins jeweilige Werkzeug springen oder den geführten Ablauf Schritt für Schritt starten.

Dosierung
Best-Practice-Bandbreite0,5–2 mg
niedrig · 0,5 mghoch · 2 mg
Frequenz: Täglich (10-Tage-Kur)
Im Dosierungsrechner öffnen
Mischverhältnis
Konzentration6,67 mg/ml
Abzug7,5 U
020406080100U7.50 U0.075 ml
20 mg Vial + 3 ml Wasser · Beispiel-Abzug für 0,5 mg
Im Mischungsverhältnis-Rechner öffnen
Bewährtes Protokoll
Titrationsschema4 Phasen
Zyklus: 10–20 Tage Anwendung, danach 4–6 Monate Pause.
Tägliche subkutane Injektion über 10–20 Tage. Wiederholung 2× pro Jahr.
Zum Protokoll
Fact Sheet

Weitere Werkzeuge:Kosten-Rechner·Protokoll- & Kalender-Planer·Wirkungs-Timeline·Peptid-Vergleich·PeptidWiki-Assistent

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