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Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen — viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Forschung
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Cartalax

Tetrapeptid (Khavinson-Peptid; Sequenzangaben uneinheitlich: AEDG oder AEDL)

Auch bekannt als: Cartalax Peptide

Synthetisches Tetrapeptid aus der Khavinson-Forschung für Knorpel- und Bindegewebe, mit ausschließlich russischer und nicht replizierter Evidenzbasis.

Frühe Forschung🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#77Rang 77 von 8020/100
Sehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
Halbwertszeit
Täglich (10-Tage-Kur)
Frequenz
2,0–5,0 mg/Tag
Typische Dosis
3+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Hohes Risiko – kritisch prüfen
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist ungünstig. Alternatives Peptid oder weitere Studienlage abwarten.
26
Composite Score / 100
Kritisch
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil36%35% Gew.
Evidenzqualität7%28% Gew.
Verträglichkeit36%24% Gew.
Mechanismus20%10% Gew.
Praktikabilität20%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

Cartalax ist ein russisches Forschungspeptid für Knorpel und Bindegewebe — mit extrem wenig Evidenz und möglicherweise identischer Sequenz wie Epithalon.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische Dosis2,0–5,0 mg/Tag
HalbwertszeitSehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Der Wirkstoff ist Gegenstand aktiver Forschung.

Spricht dagegen

  • Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Keine validierten Humansicherheitsdaten.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist Cartalax?Cartalax stammt aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson (St.

Cartalax stammt aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson (St. Petersburg), der zahlreiche kleine Peptide für spezifische Körpergewebe entwickelt hat. "Cartalax" leitet sich von "cartilago" (lateinisch: Knorpel) ab — es ist also gedacht als Peptid, das speziell auf Knorpelzellen wirkt. Es besteht aus nur 4 Aminosäuren. Interessant (und etwas verwirrend): Die Sequenz ähnelt stark dem viel bekannteren Epithalon — möglicherweise sind sie sogar identisch, aber die Literaturlage ist unklar.

Wie wirkt es im Körper?Der postulierte Mechanismus (von der Khavinson-Gruppe selbst beschrieben, nicht unabhängig bestätigt):

Der postulierte Mechanismus (von der Khavinson-Gruppe selbst beschrieben, nicht unabhängig bestätigt):

  • Das Peptid soll direkt in den Zellkern von Knorpelzellen (Chondrozyten) eindringen
  • Dort soll es Gene aktivieren, die für die Produktion von Knorpelmaterial zuständig sind
  • Das theoretische Konzept: gewebespezifische DNA-Bioregulation

Dieser Mechanismus ist nicht durch unabhängige Laboratorien bestätigt worden. Es handelt sich um eine Theorie der russischen Forschungsgruppe, die das Peptid selbst entwickelt hat.

Was kann es bewirken?Die Evidenz ist sehr schwach:

Die Evidenz ist sehr schwach:

  • Möglicherweise: Anregung der Knorpelreparatur in Knorpelzellen (nur Zellstudien)
  • ❌ Keine Tierstudien mit nachgewiesener Wirkung
  • ❌ Keine Human-Studien

Cartalax hat mit Evidenzlevel D eine der schwächsten Bewertungen in der PeptidWiki-Datenbank. Es gibt schlicht zu wenig valide Forschung, um fundierte Aussagen zu machen.

Wie viel wird verwendet?In Forschungsprotokollen werden genannt:

In Forschungsprotokollen werden genannt:

  • 2–5 mg täglich (Forschungsanwendung)
  • Sehr schwache Evidenzbasis für jede genannte Dosierung

Es gibt keine validierten Dosierungen für Menschen. Alle Angaben sind spekulativ.

Wie wird es angewendet?Spritze unter die Haut (subkutan) — die einzige beschriebene Methode
  • Spritze unter die Haut (subkutan) — die einzige beschriebene Methode
  • Halbwertszeit sehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
Gibt es Risiken?Das Sicherheitsprofil ist praktisch unbekannt:

Das Sicherheitsprofil ist praktisch unbekannt:

  • Keine validierten Humansicherheitsdaten
  • Keine Langzeitdaten
  • Keine unabhängigen Studien zu Nebenwirkungen

Bei einem Wirkstoff mit so schwacher Evidenz und ohne unabhängige Sicherheitsdaten ist das Risiko besonders schwer einzuschätzen. Größte Vorsicht ist angebracht.

Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungsc…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
Was sagen Studien?Die Forschungslage ist außergewöhnlich dünn:

Die Forschungslage ist außergewöhnlich dünn:

  • ❌ Nur ~3 Veröffentlichungen zu Cartalax — extrem wenig
  • ❌ Alle Studien sind Zellkultur-Experimente (In-vitro)
  • ❌ Keine Tierversuche, keine Human-Studien
  • ⚠ Alle Studien stammen von derselben russischen Forschungsgruppe — keine unabhängige Replikation
Häufige Fragen
Ist Cartalax dasselbe wie Epithalon?
Unklar — manche Quellen geben für Cartalax dieselbe Sequenz wie Epithalon an (Ala-Glu-Asp-Gly), andere nennen abweichend Ala-Glu-Asp-Leu. Epithalon hat eine deutlich größere Forschungsliteratur und ist besser charakterisiert. Cartalax als separate Substanz ist kaum erforscht.
Warum ist Cartalax in der PeptidWiki gelistet, wenn die Evidenz so schwach ist?
Aus Vollständigkeitsgründen und um Transparenz über die tatsächliche Evidenzlage zu schaffen. Wer Cartalax in anderen Quellen findet, soll hier eine ehrliche Einschätzung bekommen — und die ist: sehr schwache Datenlage.

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
2/30
Sicherheit
9/25
Volumen
2/15
Rechtlich
4/15
Mechanismus
2/10
Prakt.
1/5
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Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Cartalax gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

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