Dihexa
N-hexanoic acid-Tyr-Ile-His-Pro-Phe-OH (Hexanoyl-angiotensin IV analog)
Auch bekannt als: PNB-0408, Angiotensin IV-Analogon
Dihexa ist ein synthetisches Angiotensin-IV-Analogon mit außergewöhnlich starker nootropischer Wirkung in Tiermodellen — gilt als eines der potentesten bisher beschriebenen kognitiv-verbessernden Peptide.
Rechtlicher Hinweis
Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.
Dihexa gilt als das potenteste bekannte nootrope Peptid im Tiermodell — angeblich eine Million Mal stärker als BDNF bei der Synapsenbildung, aber ohne jede Humansicherheitsdaten.
Auf einen Blick
Vor- & Nachteile
Spricht dafür
- Die Anwendung ist vergleichsweise einfach, da der Wirkstoff oral eingenommen werden kann.
Spricht dagegen
- Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
- In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
- Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Vollständig unbekanntes Humansicherheitsprofil und Theoretisch: MET-Überaktivierung könnte Tumorwachstum fördern.
Mehr im Detail — zum Aufklappen
Was ist Dihexa?Dihexa (PNB-0408) ist ein synthetisches Angiotensin-IV-Analogon aus 5 Aminosäuren, entwickelt an der W…
Dihexa (PNB-0408) ist ein synthetisches Angiotensin-IV-Analogon aus 5 Aminosäuren, entwickelt an der Washington State University. Durch Hexanoyl-Modifikation am N-Terminus ist es stark metabolisierungsresistent (HWZ >24 Stunden) und oral bioverfügbar. Es aktiviert den HGF/MET-Signalweg — einen Wachstumsfaktor-Rezeptor, der Synapsenbildung und Neuroplastizität im Hippocampus fördert. In einer Studie war Dihexa ~1.000.000 Mal potenter als BDNF bei der Förderung von Synapsenbildung in hippocampalen Kulturen. Humandaten fehlen vollständig.
Wie wirkt es?Aktiviert HGF/MET-Signalweg (Hepatocyte Growth Factor-Rezeptor)
- ■Aktiviert HGF/MET-Signalweg (Hepatocyte Growth Factor-Rezeptor)
- ■Fördert Dendriten- und Synapsenbildung im Hippocampus
- ■Erhöht Dichte dendritischer Dornen (Synapsen-Plastizität)
- ■Steigert hippocampale Neurogenese
- ■Oral bioverfügbar und Blut-Hirn-Schranken-gängig (in Tiermodellen)
Was kann es bewirken?Tiermodelle zeigen außergewöhnliche kognitive Effekte:
Tiermodelle zeigen außergewöhnliche kognitive Effekte:
- ■Extreme Verbesserung von Lernleistung und Gedächtnis in Alzheimer-Mausmodellen
- ■~1.000.000× potenter als BDNF bei Synapsenbildung (in vitro)
- ■Verbesserung skopolamin-induzierter kognitiver Defizite
- ■Durch orale Einnahme wirksam — seltene Eigenschaft für Nootropika
Alle Daten aus Tiermodellen und in-vitro. Keine Humandaten. MET ist ein bekanntes Onkogen — die Sicherheitsfrage ist nicht beantwortet.
Wie viel wird verwendet?Keine validierten Humandosen.
Keine validierten Humandosen. In Forschungskreisen kursieren:
- ■2–10 mg täglich oral (Forschungskreise)
- ■Tiermodell: 1 mg/kg täglich — nicht direkt übertragbar
- ■Lange HWZ (>24h) — tägliche Gabe in Protokollen
Komplett unbekanntes Humansicherheitsprofil. MET-Überaktivierung könnte Tumorwachstum fördern.
Wie wird es angewendet?Oral (Kapsel/Lösung) — einzigartig für ein nootropes Peptid
- ■Oral (Kapsel/Lösung) — einzigartig für ein nootropes Peptid
- ■Topisch aufgetragen auch möglich (Biohacker-Berichte)
- ■Subkutan ebenfalls beschrieben
- ■Raumtemperaturstabiler als die meisten Peptide (Hexanoyl-Modifikation)
Gibt es Risiken?Sicherheitsprofil beim Menschen: vollständig unbekannt — mit ernstem theoretischem Risiko:
Sicherheitsprofil beim Menschen: vollständig unbekannt — mit ernstem theoretischem Risiko:
- ■MET-Rezeptor ist bekanntes Onkogen — Überaktivierung könnte Tumorwachstum fördern
- ■Keine Humantoxikologie-Daten
- ■Keine kontrollierten Sicherheitsstudien am Menschen
- ■Langzeiteffekte auf Neurogenese und Hirnstruktur: unbekannt
MET-Agonismus bei aktiver Krebserkrankung ist absolut kontraindiziert. Dihexa ist ein Forschungskandidat mit komplett unbekanntem Humansicherheitsprofil.
Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungsc…
- ■🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
- ■🏅 Nicht auf der WADA-Liste
Was sagen Studien?Dihexa hat ~30 PubMed-Einträge, Evidenzniveau D:
Dihexa hat ~30 PubMed-Einträge, Evidenzniveau D:
- ■✅ 2012: Dihexa ~1.000.000× potenter als BDNF bei hippocampaler Synapsenbildung (in vitro)
- ■✅ Kognitive Verbesserungen in Alzheimer-Tiermodellen mehrfach beschrieben
- ■⚠ Nur aus einer Forschergruppe — externe Replikation begrenzt
- ■❌ Keine Humanstudien, keine Phase-1-Studie
- ■❌ MET-Onkogen-Risiko nicht klinisch untersucht
Häufige Fragen
Ist Dihexa sicher für den Menschen?
Was bedeutet "1 Million Mal potenter als BDNF"?
Forschungsstand & Ranking
Tools & Ressourcen
Nächste Schritte
Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Dihexa gelesen.
Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.
Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.
Semax
Semax ist ein russisches Nootropikum-Peptid, das vom ACTH-Fragment 4-10 abgeleitet ist und kognitionsfördernde, neuroprotektive sowie antidepressive Eigenschaften zeigt.
NAP-Peptid
NAP (Davunetide) ist ein 8-Aminosäuren-Fragment des neuroprotektiven Proteins ADNP, das in präklinischen Modellen außerordentlich potente neuroprotektive und kognitionsfördernde Wirkungen gezeigt hat — Phase-2-Studien bei schizophrener Kognition und Alzheimer enttäuschten jedoch.
Selank
Selank ist ein anxiolytisches (angstlösendes) Peptid, das vom körpereigenen Tuftsin abgeleitet ist und in Russland als Arzneimittel gegen Angststörungen und Stress zugelassen ist.