Die Inhalte von PeptidWiki dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung, sind ausdrücklich keine Empfehlung und ersetzen keine medizinische Beratung.

Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen — viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Forschung
Zelluläre Reprogrammierung: Erster Humanversuch für Augenzellen
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Anti-Aging

Humanin

MAPRGFSCLLLLTSEIDLPVKRRA (mitochondrial kodiertes Peptid, 24 AS)

Auch bekannt als: HN, Humanin G (Gly14-Variante), HNG

Mitochondrial kodiertes 24-AS-Peptid, 2001 entdeckt. In der Forschung auf neuroprotektive Mechanismen und Alterungsprozesse untersucht. Sinkende Spiegel im Alter dokumentiert.

Vorklinisch🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#49Rang 49 von 8045/100
~30–60 min (geschätzt)
Halbwertszeit
Täglich
Frequenz
0,5–2 mg/Tag
Typische Dosis
9381+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Moderates Verhältnis – individuelle Abwägung
Nutzen und Risiken halten sich die Waage. Datenlage und Rechtsstatus erfordern besondere Abwägung.
48
Composite Score / 100
Abwägen
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil60%35% Gew.
Evidenzqualität37%28% Gew.
Verträglichkeit60%24% Gew.
Mechanismus20%10% Gew.
Praktikabilität20%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

Humanin ist ein körpereigenes Überlebenssignal aus deinen Mitochondrien, das Gehirnzellen vor dem Absterben schützt — und mit zunehmendem Alter immer weniger wird.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische Dosis0,5–2 mg/Tag
Halbwertszeit~30–60 min (geschätzt)
ForschungslageBegrenzt (C)
Im Sport (WADA)S0 / unklar

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Der Wirkstoff ist Gegenstand aktiver Forschung.

Spricht dagegen

  • Die Studienlage ist noch begrenzt, belastbare Daten aus Studien am Menschen sind rar.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Keine ausreichenden Humansicherheitsdaten.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist Humanin?Humanin ist ein 24-Aminosäuren-Peptid, das 2001 entdeckt wurde — in einem Gehirnbereich von Alzheimer-…

Humanin ist ein 24-Aminosäuren-Peptid, das 2001 entdeckt wurde — in einem Gehirnbereich von Alzheimer-Patienten, wo noch Neuronen überlebt hatten. Es wird von der mitochondrialen DNA kodiert (aus dem 16S rRNA-Gen) und wirkt als Überlebenssignal für bedrohte Zellen. Mit zunehmendem Alter sinkt der Humanin-Spiegel — was als Faktor für altersbedingten Nervenzellabbau diskutiert wird.

Wie wirkt es?Bindet an Rezeptoren auf Zellen (FPRL1, CXCR4, GP130/IL-6R-Komplex)
  • Bindet an Rezeptoren auf Zellen (FPRL1, CXCR4, GP130/IL-6R-Komplex)
  • Aktiviert STAT3 — ein Überlebens- und Wachstumssignal in Zellen
  • Verhindert aktiv den programmierten Zelltod (Apoptose)
  • Schützt Neuronen vor Alzheimer-Proteinen (Amyloid-β und tBID)
  • Systemisch wirksam: Insulinsensitivität, Entzündungsdämpfung
Was kann es bewirken?Die Forschung ist präklinisch — alle bedeutenden Wirkungen kommen aus Zell- oder Tierstudien:

Die Forschung ist präklinisch — alle bedeutenden Wirkungen kommen aus Zell- oder Tierstudien:

  • Neuroprotektion gegen Alzheimer-Pathologie (Zellstudien, Tiermodelle)
  • Kardioprotektive Wirkung — Herzmuskelzellen überleben länger
  • Schutz vor ischämischem Zellschaden (Sauerstoffmangel)
  • Verbesserung der Insulinsensitivität in Tiermodellen
  • Mögliche Schutzwirkung gegen UV-Schäden
Wie viel wird verwendet?Aus Tiermodellen abgeleitete Protokolle:

Aus Tiermodellen abgeleitete Protokolle:

  • 1–4 mg, täglich oder mehrmals wöchentlich subkutan
  • Halbwertszeit: sehr kurz (Minuten) — häufige Dosierung nötig
  • Kein validiertes Humandosierungsprotokoll existiert

Es gibt keine zugelassenen oder validierten Dosierungen für den Menschen. Rein experimentell.

Wie wird es angewendet?Subkutane Injektion — in Forschungskontexten
  • Subkutane Injektion — in Forschungskontexten
  • Intranasal — für Neuroprotektionshypothesen diskutiert
Gibt es Risiken?Das menschliche Sicherheitsprofil ist praktisch unbekannt:

Das menschliche Sicherheitsprofil ist praktisch unbekannt:

  • Keine Humansicherheitsdaten aus klinischen Studien
  • Lokale Injektionsreaktionen wahrscheinlich
  • Apoptose-Hemmung: theoretisches Tumorrisiko (Krebszellen überleben auch länger)

Humanin ist nicht für den menschlichen Gebrauch entwickelt oder getestet. Bei Tumorerkrankungen oder Tumorrisiko: nicht verwenden.

Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungsc…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
  • Humansicherheitsstudien fehlen — keine regulatorische Basis für Eigenanwendung
Was sagen Studien?✅ ~390 Veröffentlichungen — relativ viel für ein neues Peptid
  • ✅ ~390 Veröffentlichungen — relativ viel für ein neues Peptid
  • ✅ Gut dokumentierter antiapoptotischer Mechanismus
  • ✅ Interessante Alzheimer-Schutzdaten in Modellsystemen
  • ❌ Keine einzige klinische Humanstudie zur Therapie
  • ❌ Alle Wirkdaten aus Zellversuchen oder Tiermodellen
  • Level C — mechanistisch spannend, klinisch unbewiesen
Häufige Fragen
Schützt Humanin wirklich gegen Alzheimer?
In Zellkulturen und Mausmodellen: ja, überzeugend. Im Menschen: wir wissen es nicht. Es gibt keine klinischen Studien zu Humanin bei Alzheimer-Patienten. Das ist eine große Lücke, die die Substanz für den klinischen Einsatz noch nicht geeignet macht.
Warum sinkt Humanin mit dem Alter?
Mitochondrien werden mit dem Alter ineffizienter — ihre DNA akkumuliert Mutationen. Da Humanin von der mitochondrialen DNA codiert wird, sinkt auch seine Produktion. Das ist Teil des größeren Bildes der "mitochondrialen Alterung".

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
11/30
Sicherheit
15/25
Volumen
9/15
Rechtlich
7/15
Mechanismus
2/10
Prakt.
1/5
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Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

Humanin im Direktvergleich

Wie schlägt sich Humanin gegen verwandte Wirkstoffe? Evidenz, Sicherheit und Rechtslage direkt nebeneinander:

Humanin vs. SS-31

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Humanin gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

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