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Die beschriebenen Substanzen unterliegen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedlichen rechtlichen Regelungen — viele sind nicht als Arzneimittel zugelassen.

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Forschung
Zelluläre Reprogrammierung: Erster Humanversuch für Augenzellen
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Immunsystem

Pancragen

Lys-Glu-Asp-Pro / Variante (Khavinson-Tetrapeptid für Pankreas)

Auch bekannt als: Pancragen Peptide

Synthetisches Tetrapeptid aus der Khavinson-Forschung für Pankreasgewebe, mit ausschließlich russischer und nicht replizierter Evidenzbasis.

Frühe Forschung🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#79Rang 79 von 8018/100
Sehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)
Halbwertszeit
1–2× täglich
Frequenz
0,5–1 mg/Tag
Typische Dosis
7+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Hohes Risiko – kritisch prüfen
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist ungünstig. Alternatives Peptid oder weitere Studienlage abwarten.
23
Composite Score / 100
Kritisch
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil32%35% Gew.
Evidenzqualität7%28% Gew.
Verträglichkeit32%24% Gew.
Mechanismus20%10% Gew.
Praktikabilität20%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

Pancragen ist ein Khavinson-Tetrapeptid für Pankreasgewebe — mit einer der dünnsten Evidenzbasen in der Peptidforschung überhaupt, ausschließlich aus russischer Grundlagenforschung.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.)
Typische Dosis0,5–1 mg/Tag
HalbwertszeitSehr kurz (Minuten bis wenige Stunden)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Der Wirkstoff ist Gegenstand aktiver Forschung.

Spricht dagegen

  • Die Forschung ist sehr begrenzt und überwiegend auf Labor- und Tierversuche beschränkt — verlässliche Studien am Menschen fehlen weitgehend.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Keine validierten Humansicherheitsdaten und Theoretisches Risiko von fehlerhafter Genaktivierung.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist Pancragen?Pancragen ist ein synthetisches Tetrapeptid (vier Aminosäuren) aus der Forschungsgruppe von Vladimir K…

Pancragen ist ein synthetisches Tetrapeptid (vier Aminosäuren) aus der Forschungsgruppe von Vladimir Khavinson am Institut für Bioregulation und Gerontologie in St. Petersburg. Es gehört zu einer Reihe von Khavinson-Peptiden, die jeweils für ein spezifisches Organ konzipiert wurden — in diesem Fall für die Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Die Grundidee der Khavinson-Gruppe: Kurze Peptide aus einem Organ können, wenn sie injiziert werden, spezifisch wieder an dieses Organ binden und dessen Genexpression regulieren. Diese Theorie ist in der westlichen Wissenschaft hochkontrovers und weitgehend nicht repliziert.

Wie wirkt es?Laut Khavinson-Hypothese: gewebespezifische Bindung an DNA in Pankreaszellen und Modulation der Genexp…
  • Laut Khavinson-Hypothese: gewebespezifische Bindung an DNA in Pankreaszellen und Modulation der Genexpression.
  • Postulativer Mechanismus: Entspiralisierung (Aktivierung) stummgeschalteter Chromatin-Bereiche in Zielgewebe.
  • Nicht durch unabhängige Studien charakterisiert — der Mechanismus ist umstritten.
  • Als Tetrapeptid: sehr kurze Halbwertszeit durch schnellen Peptidasen-Abbau.
Was kann es bewirken?Nur russische In-vitro-Forschung, keine klinischen Humanstudien:

Nur russische In-vitro-Forschung, keine klinischen Humanstudien:

  • Pankreatische Bioregulation: in russischen Zellstudien Effekte beschrieben (Level D)
  • Immunmodulation: postuliert, nicht unabhängig belegt

Evidenzlevel D: nur Zellversuche ohne externe Validierung. Keine Humanstudien. Eine Wirkungsaussage beim Menschen ist rein spekulativ.

Wie viel wird verwendet?Keine validierten Humandosierungen — aus Khavinson-Protokollen abgeleitet:

Keine validierten Humandosierungen — aus Khavinson-Protokollen abgeleitet:

  • 0,1–0,5 mg subkutan täglich in Tierprotokollen
  • 0,5–1 mg/Tag in Selbstanwender-Protokollen (keine klinische Grundlage)

Keine klinisch validierten Dosierungen. Anwendung beim Menschen ist vollständig experimentell.

Wie wird es angewendet?Subkutan in Tierforschung und von Selbstanwendern
  • Subkutan in Tierforschung und von Selbstanwendern
  • Keine oral bioverfügbare Form bekannt
  • Klinisch etablierte Anwendung: keine
Gibt es Risiken?Sicherheitsprofil praktisch unbekannt:

Sicherheitsprofil praktisch unbekannt:

  • Keine validierten Humansicherheitsdaten
  • Injektionsstellenreaktionen (bei subkutaner Gabe)
  • Theoretisches Risiko fehlerhafter Genaktivierung (Khavinson-Hypothese)

Extremes Evidenzdefizit — das Risiko-Nutzen-Verhältnis ist nicht bewertbar.

Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungsc…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Grauzone — kein zugelassenes Arzneimittel; Verkauf üblich als Forschungschemikalie (RUO).
  • Kein WADA-Verbot
Was sagen Studien?~5 PubMed-Einträge — eine der schwächsten Evidenzbasen im gesamten Peptidbereich.

~5 PubMed-Einträge — eine der schwächsten Evidenzbasen im gesamten Peptidbereich. Evidenzlevel D:

  • ⚠ Khavinson et al. 2009 (russische Studie): Effekte auf Pankreaszellen in vitro beschrieben
  • ❌ Keine unabhängigen Studien
  • ❌ Keine Tiermodelle mit klar positiven Ergebnissen außerhalb der Khavinson-Gruppe
  • ❌ Keine Humanstudien
Häufige Fragen
Unterscheidet sich Pancragen von Livagen oder Cortagen?
Alle drei sind Khavinson-Tetrapeptide mit ähnlicher Konzeption für verschiedene Organe. Pancragen = Pankreas, Livagen = Leber, Cortagen = Herzgewebe. Die genauen Aminosäuresequenzen werden in verfügbaren Quellen nicht immer einheitlich dokumentiert. Evidenzlage ist bei allen drei extrem dünn.
Hat Pancragen etwas mit Diabetes zu tun?
Klinische Evidenz für Effekte auf Diabetes oder Insulinsekretion fehlt völlig. Das Pankreas produziert Insulin, weshalb Pancragen in diesem Kontext diskutiert wird — aber ohne jede Grundlage in kontrollierten Studien.

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
2/30
Sicherheit
8/25
Volumen
2/15
Rechtlich
3/15
Mechanismus
2/10
Prakt.
1/5
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Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von Pancragen gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

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