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PEG-MGF

Pegyliertes Mechano-Growth-Factor-Fragment (IGF-1 Ec-Isoform-Fragment, PEGyliert)

Auch bekannt als: Pegylated Mechano Growth Factor, IGF-1 Ec Fragment

Pegylierte Form des Mechano Growth Factor, einer Spleißvariante von IGF-1, die in präklinischen Modellen nach mechanischer Belastung die Satellitenzell-Aktivierung stimuliert.

Vorklinisch🇩🇪 Grauzone🇦🇹 Grauzone🇨🇭 Grauzone
#58Rang 58 von 8038/100
~48–72 Stunden (durch PEGylierung)
Halbwertszeit
2–3× wöchentlich (Trainingstage)
Frequenz
0,2–0,5 mg/Tag
Typische Dosis
45+
PubMed-Studien
Rechtlicher Hinweis

Diese Inhalte dienen ausschließlich der wissenschaftlichen Information und Forschung. Sie stellen ausdrücklich keine Empfehlung zur Anwendung, keine medizinische Beratung, Diagnose oder Therapieempfehlung dar und ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes oder Apothekers. Die beschriebene Substanz ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz für die meisten aufgeführten Anwendungen nicht als Arzneimittel zugelassen und wird überwiegend nur im Bereich der Grundlagenforschung eingesetzt. Für Nutzer außerhalb des DACH-Raums gelten die jeweiligen nationalen Vorschriften. Jede Eigenanwendung erfolgt auf eigene Verantwortung und außerhalb des medizinisch zugelassenen Rahmens. Alle Angaben ohne Gewähr.

Risiko-Nutzen-Abwägung
020406080100RISIKONEUTRALNUTZENWIRD BERECHNET …
Hohes Risiko – kritisch prüfen
Das Nutzen-Risiko-Verhältnis ist ungünstig. Alternatives Peptid oder weitere Studienlage abwarten.
36
Composite Score / 100
Kritisch
Bewertungsfaktoren
Sicherheitsprofil48%35% Gew.
Evidenzqualität23%28% Gew.
Verträglichkeit35%24% Gew.
Mechanismus40%10% Gew.
Praktikabilität20%3% Gew.
0–39 · Hohes Risiko40–66 · Abwägen67–100 · Empfehlenswert

Kein Ersatz für medizinische Beratung. Composite-Score aus Ranking-Daten, Regulierungsstatus, Studienlage und Verträglichkeitsprofil — Stand 2025.

Zusammenfassung

PEG-MGF ist eine stabilisierte Variante des Mechano-Growth-Factors — ein Wachstumsfaktor, der gezielt Satellitenzellen im Muskel aktiviert und so die Reparatur nach Trainingsbelastung beschleunigen soll.

Auf einen Blick

AnwendungSubkutan (s.c.), Intramuskulär (i.m.)
Typische Dosis0,2–0,5 mg/Tag
Halbwertszeit~48–72 Stunden (durch PEGylierung)
ForschungslageBegrenzt (C)

Vor- & Nachteile

Spricht dafür

  • Der Wirkstoff ist Gegenstand aktiver Forschung.

Spricht dagegen

  • Die Studienlage ist noch begrenzt, belastbare Daten aus Studien am Menschen sind rar.
  • In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist der Wirkstoff nicht als Arzneimittel zugelassen und bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone.
  • Es sind Nebenwirkungen dokumentiert, darunter Hypoglykämie und Wassereinlagerungen.

Mehr im Detail — zum Aufklappen

Was ist PEG-MGF?MGF (Mechano Growth Factor) ist eine natürliche Spleißvariante von IGF-1, die nach mechanischer Belast…

MGF (Mechano Growth Factor) ist eine natürliche Spleißvariante von IGF-1, die nach mechanischer Belastung in Muskelzellen gebildet wird. Das natürliche MGF hat eine Halbwertszeit von nur Minuten. PEG-MGF ist die pegylierte Version: Durch Anhängen eines Polyethylenglykol-Rests (PEG) an das 24-Aminosäuren-Peptid steigt die Halbwertszeit auf ~48–72 Stunden. Das erlaubt systemische Wirkung statt nur lokaler Aktivität. Wirkmechanismus: Aktivierung von Satellitenzellen (Muskelstammzellen), die für Muskelreparatur und -wachstum verantwortlich sind.

Wie wirkt es?Aktiviert Satellitenzellen (Muskelstammzellen) — für Reparatur und Hypertrophie nötig
  • Aktiviert Satellitenzellen (Muskelstammzellen) — für Reparatur und Hypertrophie nötig
  • Unterschiedlicher Rezeptor als reguläres IGF-1 — ergänzender Mechanismus
  • PEGylierung verlängert systemische Verfügbarkeit auf 48–72h
  • Nach Training erhöhte lokale MGF-Produktion — PEG-MGF ahmt das systemisch nach
  • Kein direkter GHSR-Agonismus — arbeitet über lokalen Muskelwachstums-Signalweg
Was kann es bewirken?PEG-MGF ist besonders für die Post-Training-Regeneration interessant:

PEG-MGF ist besonders für die Post-Training-Regeneration interessant:

  • Beschleunigung der Muskelreparatur nach intensivem Training
  • Theoretische Förderung von Muskelhypertrophie durch Satellitenzell-Aktivierung
  • Mögliche Erhaltung von Muskelmasse in Phasen reduzierter Aktivität
  • Systemische Wirkung auf alle Muskelgruppen (nicht nur die injizierte)

Fast alle Daten stammen aus Tiermodellen. Humanstudien zur Leistungssteigerung fehlen weitgehend.

Wie viel wird verwendet?In Forschungskreisen beschrieben (kein Humanstandard):

In Forschungskreisen beschrieben (kein Humanstandard):

  • 0,2–0,4 mg 2× pro Woche (wegen langer HWZ)
  • Post-Training-Injektion — wenn Satellitenzellen ohnehin aktiviert sind
  • Häufig in Kombination mit IGF-1 LR3 oder GH-Peptiden

Keine klinisch validierten Humandosen. PEG-Verbindungen haben eigene Sicherheitsfragen (immunogene Reaktionen möglich).

Wie wird es angewendet?Subkutane oder intramuskuläre Injektion
  • Subkutane oder intramuskuläre Injektion
  • Lyophilisiertes Pulver, Rekonstitution nötig
  • Kühlkettenpflichtig
  • Seltene Injektionsfrequenz wegen langer HWZ (2× pro Woche)
Gibt es Risiken?Das Sicherheitsprofil von PEG-MGF beim Menschen ist kaum charakterisiert:

Das Sicherheitsprofil von PEG-MGF beim Menschen ist kaum charakterisiert:

  • Anti-PEG-Antikörper möglich — PEGylierte Substanzen können immunogen sein
  • Unbekannte Langzeiteffekte auf die Satellitenzell-Homöostase
  • Theoretisches Tumorwachstums-Risiko durch Zellproliferationsstimulation
  • Lokale Reaktionen an der Einstichstelle

Sehr wenige Humandaten. PEGylierung ist aus Medizin bekannt (z.B. PEG-Interferon), kann aber immunogen werden.

Ist es erlaubt?🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Nicht zugelassen — Eigenanwendung nicht legal; nur als Research Chemical…
  • 🇩🇪 DE · 🇦🇹 AT · 🇨🇭 CH: Nicht zugelassen — Eigenanwendung nicht legal; nur als Research Chemical (RUO) erhältlich.
  • 🏅 WADA S2 — verboten im Wettkampfsport
Was sagen Studien?PEG-MGF hat ~45 PubMed-Einträge, Evidenzniveau C:

PEG-MGF hat ~45 PubMed-Einträge, Evidenzniveau C:

  • ✅ Tierstudien: Satellitenzell-Aktivierung und Muskelregeneration klar gezeigt
  • ✅ PEGylierungs-Strategie (lange HWZ) gut charakterisiert
  • ❌ Keine randomisierten Humanstudien zu Leistung oder Muskelmasse
  • ⚠ Mechanismus (Satellitenzell-Aktivierung) theoretisch plausibel, aber klinisch unbewiesen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen MGF und IGF-1?
Beide kommen aus demselben IGF-1-Gen — aber MGF entsteht durch alternatives Spleißen speziell nach mechanischer Belastung. MGF aktiviert Satellitenzellen, IGF-1 wirkt systemisch auf Wachstum. Sie ergänzen sich statt sich zu ersetzen.
Warum PEG-MGF statt normalem MGF?
Normales MGF hat eine Halbwertszeit von Minuten und wirkt nur lokal. PEGylierung verlängert die HWZ auf 48–72h und ermöglicht systemische Wirkung nach einer einzigen Injektion — praktischer für nicht-lokale Anwendung.

Forschungsstand & Ranking

Evidenz
7/30
Sicherheit
12/25
Volumen
7/15
Rechtlich
7/15
Mechanismus
4/10
Prakt.
1/5
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Tools & Ressourcen

DosierungsrechnerMischungsverhältnis-RechnerBest-Practice ProtokollFact Sheet (PDF/Druck)

Nächste Schritte

Schritt 1
Informieren

Wirkung, Dosierung & Risikoprofil von PEG-MGF gelesen.

✓ Abgeschlossen
2Schritt 2
Protokoll lesen

Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Forschungseinsatz.

3Schritt 3
Dosierung berechnen

Individuelle Dosierung auf Basis von Körpergewicht & Protokoll ermitteln.

4Schritt 4
Mischung vorbereiten

Bakteriostatisches Wasser & Konzentration für die Rekonstitution berechnen.

5Schritt 5
Fragen klären

Offene Fragen direkt an den KI-Assistenten stellen.

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